Sonja Zietlow Oliver Kahn soll ins Dschungelcamp

In Sachen Besetzung müht sich RTL redlich, halbwegs prominente Aspiranten ins Dschungelcamp zu schicken. Moderatorin Sonja Zietlow hat bereits zwei potentielle Kandidaten ins Auge gefasst: Marcel Reich-Ranicki - und Oliver Kahn.


Hamburg - Auch bei der neuen Auflage des Kakerlaken-Spektakels, die für den 9. Januar geplant ist, tummeln sich vermutlich D-Prominente im australischen Dschungel. Offiziell sollen die Teilnehmer der vierten Staffel der RTL-Show erst kurz vor dem Start bekanntgegeben werden.

Als mögliche Kandidaten werden gehandelt: Christine "Mausi" Lugner, Ex des österreichischen Bauunternehmers "Mörtel Lugner", Schauspielerin Ingrid van Bergen, Model Giulia Siegel, Schlagersänger Jürgen Drews mit Ehefrau Ramona, Schauspielerin Brigitte Nielsen, Topmodel-Kandidatin Fiona Erdmann und Superstar-Kandidat Lorenzo.

Sonja Zietlow sagte jetzt in der Zeitschrift "TV Digital": "Spekuliert wird ja über Mausi Lugner. Mit der kann man gut aneinandergeraten." Ihr Wunschkandidat sei Oliver Kahn: "Wie der Ex-Torwart-Titan wirklich tickt, darauf kann ich mir immer noch keinen Reim machen", sagte die Moderatorin.

Den 88-jährigen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki würde sie ebenfalls gern im Camp begrüßen: "Seine verbalen Entgleisungen würde ich gern sehen. Dabei könnten die Zuschauer erfahren, ob er wirklich so clever ist, wie es sein Image scheinen lässt. Oder ob er nur ein Choleriker ohne Sinn und Verstand ist."

Zietlow, die erneut "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" moderieren wird, griff in dem Interview scharf Thomas Gottschalk an und sagte "Wetten, dass...?" den Kampf an. "Gottschalk bleibt doch nur das Lästern übrig: Ihm laufen die Jungen weg. Wir hatten 2008 schon mehr jüngere Zuschauer und machen ihm in diesem Jahr noch mehr ältere abspenstig."

In der vergangenen Staffel war der Sänger Ross Antony - auch er in Sachen "Star" weder vor noch nach seiner "Dschungelcamp"-Teilnehme ein relevantes Kaliber - im Januar zum "Dschungelkönig" gekürt worden. Das Finale der dritten Runde verfolgten im Schnitt 6,44 Millionen Zuschauer (Marktanteil 22,2 Prozent).

jjc/AP



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