Spears-Comeback im Bikini Weniger ist weniger

Nach Wochen und Monaten voll peinlicher Entgleisungen wollte Sängerin Britney Spears endlich wieder auf der Bühne brillieren. Doch der freizügige Auftritt im Glitzer-Fummel ist der 25-Jährigen gründlich misslungen. "Sie hat es echt versaut", urteilte ein Beobachter.


Las Vegas - "Gimme More" ("Gib mir mehr!") heißt die neue Single der 25-Jährigen, mit der sie zur Eröffnung der MTV Video Music Awards durchstarten wollte. Doch Spears wirkte bei ihrem Auftritt gestern Abend in Las Vegas wenig begeistert und spulte ihre Choreografie lustlos ab. Knapp bekleidet mit einem schwarzen Glitzer-Bikini und kniehohen Stiefeln stöckelte sie über die Bühne.

"Sie hat es echt versaut", sagte Klatschkolumnist Perez Hilton. "Jeder weiß, dass Britney nur Playback macht, aber das liegt daran, dass sie so viel tanzt. Diesmal hat sie sich kaum bewegt. Es war schrecklich. Es tat weh. Es war peinlich." Während sich Britney - immer wieder unterstützt von mehreren Tänzern - über die Bühne schleppte, sprachen die Blicke aus dem Publikum Bände: Mit irritiertem Ausdruck auf dem Gesicht beobachtete Rapper 50 Cent die Darbietung seiner Kollegin.

Nach schlechten Kritiken und sinkenden Quoten der vergangenen Jahre wurde die Show in das Las Vegas' Palms Casino verlegt und von drei auf zwei Stunden verkürzt. Im Mittelpunkt sollten dieses Mal die Auftritte der zahlreichen Stars stehen und nicht die Preise. So gaben Justin Timberlake und Timbaland, Kanye West, Fall Out Boy und die Foo Fighters vier Partys in ihren Suiten, die immer wieder eingeblendet wurden.

Den ersten Preis des Abends in der neu geschaffenen Kategorie "Monster Single of the Year" gewann Rihanna für ihren Hit "Umbrella". Beyoncé und Shakira wurden gemeinsam für "Beautiful Liar" für die "Most Earthshattering Collaboration" ausgezeichnet.

jdl/AP/Reuters



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