"Star Wars"-Schauspieler Mark Hamill trauert immer noch um Carrie Fisher

2016 verstarb "Star Wars"-Schauspielerin Carrie Fisher an den Folgen eines Herzinfarkts. Für ihren ehemaligen Freund und Kollegen Mark Hamill ist das immer noch schwer.

AFP

Auch mehr als zwei Jahre nach ihrem Tod trauert Mark Hamill noch immer um seine ehemalige Schauspielkollegin und Freundin Carrie Fisher. Das sagte der ehemalige Darsteller von Luke Skywalker in einem Podcast des "Hollywood Reporter". Besonders hart sei es für ihn 2017 gewesen, als der bislang letzte "Star Wars"-Teil "Die letzten Jedi" erschienen war.

"Natürlich wollte jeder darüber sprechen, und so findest du dich dabei wieder, wie du ohne Ende öffentlich trauern musst. Das ist schwer", so Hamill, der gemeinsam mit Fisher in etlichen "Star Wars"-Filmen vor der Kamera stand. Unter anderem im ersten Teil der Saga, "Krieg der Sterne", vor 42 Jahren.

2017 hatte Hamill dem britischen "Guardian" erzählt, dass er in den Siebzigerjahren eine kurze Affäre mit Fisher gehabt habe. Sie hätten sich zueinander hingezogen gefühlt, er habe jedoch von früheren Jobs gewusst, dass es eine schlechte Idee wäre, mit jemandem am Set etwas anzufangen. Im Gespräch mit dem "Hollywood Reporter" sagte Hamill nun, dass der Tod seiner langjährigen Freundin immer noch traurig sei.

Carrie Fisher und Mark Hamill im Juli 2015
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Carrie Fisher und Mark Hamill im Juli 2015

"Sie hatte ein so einwandfreies Timing - außer in diesem Fall"

Fisher war im Dezember 2016 kurz nach den Dreharbeiten zu "Die letzten Jedi" im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Im neunten Teil der Star-Wars-Filmreihe, der im Dezember in die deutschen Kinos kommen soll, sollte die Schauspielerin in ihrer Rolle als Leia Organa im Mittelpunkt stehen. "Sie hatte ein so einwandfreies Timing - außer in diesem Fall", sagte Hamill. Fisher soll in "Star Wars: Episode IX" dennoch zu sehen sein - dank bisher nicht verwendeten Materials.

Die "Star Wars"-Filme gehören zu den kommerziell erfolgreichsten Filmen der Geschichte. Insgesamt spielten die Werke mehr als neun Milliarden Dollar ein. Das von George Lucas erdachte Heldenepos erhielt insgesamt zehn Oscars - allein sieben davon für "Krieg der Sterne".

bam



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