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Stefan Mross: Fatale Currywurst

Foto: Patrick Seeger/ picture alliance / dpa

Stefan Mross über Currywurst-Kollaps "Das war nicht tralalala"

Es war ein denkwürdiger TV-Moment 2014: Stefan Mross verkostete in seiner ARD-Sendung eine extrascharfe Currywurst - und landete im Krankenhaus. Jetzt erzählt der Moderator, wie schlecht es ihm wirklich ging.

Hamburg - Der Schwächeanfall von TV-Moderator Stefan Mross während einer Live-Sendung im August war offenbar heftiger als bislang gedacht. "Die Leute denken, das war lustig. War es aber nicht", sagte Mross dem "Stern". Während der Show "Immer wieder sonntags" hatte der Volksmusiker mehrere extrascharfe Currywürste probiert, woraufhin er die Moderation abbrechen musste. Mross stützte sich mit beiden Händen auf den Tisch und röchelte.

"Mir ging's wirklich sauschlecht, weil ich anscheinend allergisch auf das scharfe Zeug reagiert habe", ließ der 39-Jährige seine Fans später wissen. Wie übel es ihm wirklich ging, berichtete er nun dem "Stern". Er habe sich hinter der Bühne übergeben müssen, dann sei ihm schwarz vor Augen geworden.

Der Notarzt konnte den Blutdruck des Moderators trotz Spritzen nicht senken. Er sei mit Blaulicht auf die Intensivstation gebracht worden, so Mross. Erst vier Stunden später im Krankenhaus sei er wieder aufgewacht. "Das war nicht tralalala", sagte der Moderator. "Jetzt kann ich Gott sei dank wieder drüber lachen."

Zunächst hatte es geheißen, Mross sei lediglich gut eine halbe Stunde "außer Gefecht" gewesen. Der Südwestrundfunk will bei der ARD-Show "Immer wieder sonntags" künftig übrigens vorsichtiger agieren. "Wir werden Stefan Mross zukünftig selbstverständlich keine Aufgaben stellen, die mit der Verkostung von Speisen und Getränken zu tun haben", sagte ein SWR-Sprecher nach dem Zwischenfall.

wit
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