Klatsch & Knatsch Von Schönheitsidealen und Partnerschaften

Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß und Sängerkollegin Demi Lovato geben Tipps für Jugendliche. Kristen Stewart und Emma Watson sprechen über ihre Ex-Partner. Die Promimeldungen der Woche.

Stefanie Kloß (Archiv): "Man kann sich dadurch schnell verunsichern und reinreden lassen"
Gregor Fischer/DPA

Stefanie Kloß (Archiv): "Man kann sich dadurch schnell verunsichern und reinreden lassen"


Die Sorge der Woche...

…...formulierte Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß - in Bezug auf den Einfluss, den Instagram und andere soziale Netzwerke auf das Schönheitsideal junger Menschen haben. "Wenn die Welt schon so gewesen wäre, als ich 14 war, weiß ich nicht, ob ich daran nicht zerbrochen wäre. Weil du hast die ganze Zeit ein Schönheitsideal, das dir am Handy gezeigt wird", sagte die 35-Jährige der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Sie würde sich für alle Mädchen wünschen, dass ihre eigene Welt "vor ihrer Nase und nicht im Handy" stattfinde, so die Silbermond-Frontfrau. "Man kann sich dadurch schnell verunsichern und reinreden lassen, dass du nicht gut bist so wie du bist. Das ist die große Herausforderung unserer Zeit, dass jeder seinen Weg findet, damit umzugehen." Die Band ist mit einem eigenen Account bei Instagram vertreten. "Wir nutzen Social-Media-Kanäle, man erreicht damit in kürzester Zeit viele Leute. Aber ich bin kein Fan davon, mein Essen zu posten", sagte Kloß.

Den Rat der Woche...

…...hat Demi Lovato parat. Bei einer Veranstaltung in Los Angeles am vergangenen Wochenende empfahl die Schauspielerinund Sängerin den anwesenden Jugendlichen: "Wenn ihr euer Haar lila färben wollt, färbt euer Haar lila. Wenn ihr jemanden vom gleichen Geschlecht liebt, liebt jemanden vom gleichen Geschlecht. Sei du selbst und hab keine Angst davor, was die Leute denken."

Sie selber habe sich lange verstellt, um anderen zu gefallen. "Ich habe viele Jahre lang versucht, mich als Rollenvorbild zu geben und nicht ich selbst zu sein", sagte die 27-Jährige. Als Teenager ließ sie sich demnach keine Tattoos stechen, um einen Medienkonzern nicht zu verärgern.

Die Gerüchtezerstreuerin der Woche...

...… ist Lady Gaga. Erst spielten sie und Bradley Cooper in "A Star Is Born" ein Paar, dann folgte ein romantischer Auftritt bei der Oscarverleihung, außerdem wurden die Trennungen von ihren Partnern bekannt: Dies alles befeuerte das Gerücht, die Popsängerin und der Schauspieler seien auch im wahren Leben zusammen.

In der Dezemberausgabe des US-Magazins "Elle" hat sich Lady Gaga nun dazu geäußert. "Die Presse ist sehr albern", sagte sie im Gespräch mit der Talkmasterin Oprah Winfrey. "Ich meine, wir haben einen Liebesfilm zusammen gemacht. Natürlich wollten wir, dass die Leute glauben, dass wir uns lieben. Wir wollten, dass die Menschen diese Liebe bei den Oscars durch die Kameralinse spüren."

Den gemeinsamen Auftritt am Klavier hätten sie tagelang einstudiert und genau geplant, sagte die 33-Jährige. Die Reaktionen hätten gezeigt, dass sie "gute Arbeit" geleistet hätten.

Die Ex-Freundin der Woche...

...… heißt Kristen Stewart. Für die US-Schauspielerin war ihr britischer Kollege Robert Pattinson die erste große Liebe. Und er sei immer noch "der Beste", sagte die 29-Jährige in der "Howard Stern Show" des US-Radiosenders Sirius XM. "Wir waren für einige Jahre zusammen", bestätigte Stewart dem Moderator. "Rob" sei ihre erste große Liebe gewesen. Zweimal betonte sie: "Er ist der Beste."

Stewart und Pattinson, 33, spielten in den Verfilmungen der "Twilight"-Romane von Stephenie Meyer das Liebespaar Bella Swan und Edward Cullen. 2008 feierte der Kinofilm "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen" US-Premiere. Bis 2013 waren Stewart und Pattinson mit kleinen Unterbrechungen auch privat ein Paar. Anschließend war Stewart mit der Produzentin Alicia Cargile in einer Beziehung.

Die Partnerin der Woche...

...… ist Emma Watson - und zwar für sich selbst. In einem Interview mit der britischen "Vogue" berichtete die Schauspielerin, wie schwer ihr nach der Trennung von ihrem Freund das Singleleben fiel. Sie habe nie an das "Ich bin glücklicher Single-Geschwafel" geglaubt, sagte die 29-Jährige.

Inzwischen gefalle ihr der neue Beziehungsstatus aber. "Ich habe wirklich lange gebraucht, aber jetzt bin ich sehr glücklich. Ich bin meine eigene Partnerin." Nervöser als die Suche nach einem passenden Partner macht sie offenbar ihr kommender Geburtstag.

Im April wird Watson 30 Jahre alt. Von den Erwartungen an dieses Lebensjahr habe sie sich gestresst gefühlt: "Wenn du kein Haus gebaut hast, wenn du keinen Mann hast, wenn du kein Baby hast, und du 30 wirst, und du bist nicht an einem unglaublich sicheren, stabilen Punkt in deiner Karriere oder findest noch Dinge heraus... Da ist einfach diese unglaublich große Angst."

jki/sen/wit

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