Streit mit "Daily Mail" Kate Winslet kassiert 28.000 Euro Entschädigung

Erfolg für "Titanic"-Star Kate Winslet: Umgerechnet 27.900 Euro Entschädigung kassiert die Britin für eine falsche Berichterstattung. Die "Daily Mail" hatte behauptet, die 34-Jährige habe bei den Aussagen zu ihrem Fitness-Programm geflunkert.

AP

London - Im Streit um einen gehässigen Artikel über ihr Fitness-Programm, der Winslet als Heuchlerin darstellte, hat die Schauspielerin ("Der Vorleser", "Titanic") am Dienstag 25.000 Pfund (umgerechnet 27.900 Euro) Entschädigung akzeptiert. Auslöser der Klage war ein Bericht der Zeitung "Daily Mail" aus dem vergangenen Januar. Demnach soll Winslet das wahre Ausmaß ihrer Fitness-Übungen verschwiegen haben.

Der Artikel stellte eine Aussage der Schauspielerin in Frage, in der sie behauptete, nur "20 Minuten oder mehr" Pilates pro Tag zu machen, um in Form zu bleiben. Die Oscar-Preisträgerin fühlte sich falsch verstanden und zog gegen die "Daily Mail" vor Gericht.

Winslet gilt vielen als Vorbild, weil sie sich immer wieder kritisch über exzessive Diäten geäußert hatte. "Ich glaube fest daran, dass Frauen ermutigt werden sollten, sich zu akzeptieren, wie sie sind. Somit war die Behauptung, ich würde lügen, ein nicht hinnehmbarer Vorwurf der Heuchelei", ließ die Schauspielerin über ihre Anwälte mitteilen.

Ein Sprecher von "Associated Newspapers", der Verlagsgruppe, der die "Daily Mail" angehört, entschuldigte sich nun für die "entstandenen Unannehmlichkeiten".

Bereits im Jahr 2007 hatte Winslet einen Prozess gegen die britische Illustrierte "Grazia" gewonnen, die behauptet hatte, die Schauspielerin besuche einen Diät-Arzt.

mas/dpa/AP/reuters



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