Take-That-Star Mark Owen Schokolade statt Alkohol

In der Vergangenheit feierte Mark Owen den zunehmenden Erfolg von Take That mit Alkohol. Mittlerweile greift der Sänger lieber zu Schokolade - natürlich aus biologischem Anbau. Zudem hat er die Vorzüge eines spießigen Familienlebens entdeckt.

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London - Er will lieber Schokolade: "Früher kam ich von der Bühne und habe sofort mit dem Trinken begonnen", sagte Mark Owen dem britischen Magazin "Time Out". Das habe sich nun aber alles geändert, er müsse nicht mehr ständig in der Bar abhängen, so der 39-jährige Take-That-Sänger. Statt Alkohol gönne er sich nun seine Lieblingsschokolade: Green & Black's Organic Chocolate aus biologischem Anbau.

Der britische Popmusiker hatte sich im vergangenen Jahr aufgrund seiner Alkoholprobleme einer Entziehungskur unterzogen. Das machte sich auch in strengen Regeln für die erste Take-That-Tour in Originalbesetzung nach der Wiedervereinigung der Band bemerkbar. Angeblich einigte sich die Gruppe Owen und Robbie Williams, der mit Drogenexzessen zu kämpfen hatte, zuliebe auf ein komplettes Alkoholverbot bei der Tour.

Take That war in den neunziger Jahren eine der erfolgreichsten Teenie-Bands. Zu ihren größten Hits gehören "Pray" und "Relight My Fire". 1996 trennten sich die fünf Jungs - und lösten damit bei ihren vor allem weiblichen Fans Heulkrämpfe aus. Bei den Brit Awards im Februar dieses Jahres wurde Take That als beste britische Band ausgezeichnet.

Mittlerweile verbringt Owen die Zeit zwischen den Tour-Auftritten der Band am liebsten zu Hause bei seiner Familie in Großbritannien. Laut einem Bericht der "Sun" soll der 39-Jährige alles versuchen, um nach den Konzerten zu seiner Frau und den beiden Kindern fahren zu können. "Ich habe immer gedacht, die Geisteshaltung sei: 'Wenn du auf Tour bist, bist du auf Tour. Ich habe aber gemerkt, dass das nicht so sein muss", sagte der Sänger.

Nach der aktuellen Tour in Großbritannien gibt Take That ab Mitte Juli Konzerte in Italien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland. Ob es dann auch mit den Heimfahrten klappen wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Aber dann kann sich Owen ja mit seiner Bioschokolade trösten.

wit/dapd/dpa



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