Nach Protest von Tierschützern Taylor Swift sagt Auftritt in Australien ab

Beim Melbourne Cup sterben regelmäßig Pferde, nun sollte Taylor Swift am Rande des traditionsreichen Rennens auftreten. Dazu kommt es allerdings nicht - Tierschützer verbuchen das als Erfolg für sich.

Johannes Eisele/ AFP

Es ist das höchstdotierte Pferderennen in Australien und Ozeanien - und zugleich ein besonders umstrittenes: Seit 2013 starben sechs Pferde während des Melbourne Cup in der australischen Großstadt, im vergangenen Jahr wurde ein Rennpferd nach einem Schulterbruch während des Galopprennens eingeschläfert.

Entsprechend empört waren Tierschützer, als sie von einem geplanten Auftritt Taylor Swifts am Rande des traditionsreichen Wettbewerbs erfuhren. Die Gruppe "Coalition for the Protection of Racehorses" kritisierte Swift scharf - und hat nun offenbar ihr Ziel erreicht.

Denn Swift hat den Auftritt abgesagt. Dort sollte sie zwei Stücke von ihrem jüngsten Album "Lover" singen. Der Veranstalter begründete die Absage mit Terminproblemen auf Swifts Asientour. Es sei für die Künstlerin logistisch unmöglich, in Melbourne aufzutreten, hieß es in einer Mitteilung der Promotionagentur Mushroom Events.

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Taylor Swift: "Der Druck war erheblich"

Die Tierschützer beanspruchen jedoch für sich, die Konzertabsage erreicht zu haben. "Der Druck auf Taylor Swift, ihren Auftritt abzusagen, war erheblich", war auf Facebook zu lesen. "Ihre Fans wollten sie nicht bei der Unterstützung von Tiermisshandlungen sehen."

Die Gruppe hatte Swift vorgeworfen, sie stelle Geld über Mitgefühl und unterstütze damit die Misshandlung von Tieren. Mehr als 6500 Menschen unterzeichneten eine Onlinepetition, in der Swift aufgefordert wurde, ihren Auftritt abzusagen.

mxw/sid/AFP



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