Aus Respekt vor Paul McCartney Taylor Swift wollte Veröffentlichung von Album »Evermore« verschieben

Freundlicher Rückzieher eines Popstars: Taylor Swift war laut Paul McCartney zu einem drastischen Schritt bereit – aus Höflichkeit vor dem Beatles-Sänger. Doch er kam ihr zuvor.
Taylor Swift

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MARIO ANZUONI / REUTERS

»Wir konnten einfach nicht aufhören, Songs zu schreiben«: Taylor Swift hat die Corona-Pandemie nach eigener Aussage sinnvoll genutzt und viel Zeit im Studio verbracht. Nach dem Album »Folklore«, das die Sängerin erst im Juli veröffentlicht hatte, kündigte sie in der vergangenen Woche überraschend eine weitere CD an, Titel: »Evermore«. Das Datum der Veröffentlichung, der 10. Dezember, stand jedoch offenbar länger auf der Kippe.

Das verriet nun kein Geringerer als Paul McCartney. In der Howard-Stern-Show gab der Beatles-Sänger in einem Telefoninterview bekannt, dass Swift den Erscheinungstag ihres Albums aus Höflichkeit habe verschieben wollen. Die 31-Jährige habe nicht gewollt, dass sie auf einen Tag mit dem neuen Album der Beatles-Legende fällt.

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Denn auch McCartney wollte sein neuestes Werk »McCartney III« am 10. Dezember veröffentlichen. »Die Menschen gehen für andere wirklich einen Schritt zurück«, sagte McCartney in der Show.

Doch das wollte der Musiker offenbar nicht zulassen. Auch er nahm Rücksicht und ließ Swift den Vortritt. So ist »Evermore« seit vergangener Woche auf dem Markt (Lesen Sie hier alles zum neuen Swift-Album), während McCartneys Werk erst am 18. Dezember erscheint.

McCartney, der auch mit 78 Jahren immer noch Konzerte gibt, will seine ruhmreiche Karriere nun in einer Doku-Serie Revue passieren lassen. Bei dem bisher titellosen Projekt, das mit seiner Zeit als Beatle beginnt und sich bis in die Gegenwart zieht, wird er von dem US-Musikproduzenten Rick Rubin unterstützt.

Bisher unbekannte Beatles-Bänder

Einen Schwarz-Weiß-Trailer dazu veröffentlichte McCartney auf YouTube und Twitter. Wann und wo die Dokumentationsreihe zu sehen sein wird, ist unklar.

In der sechsteiligen Reihe sollen auch bisher unbekannte Bänder von Beatles-Aufnahmen gezeigt werden, die dafür das erste Mal die berühmten Abbey Road Studios verlassen werden, berichtete das US-Branchenmagazin »Deadline«.

bam/dpa
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