Til Schweiger Ein Hoch auf die Polygamie

Sie glauben an die große Liebe? Ewige Treue? Den Mann oder die Frau fürs Leben? Dann sollten Sie jetzt nicht weiterlesen. Denn ausgerechnet Til Schweiger, Held deutscher Romantikkomödien und vierfacher Vater, singt nun ein Loblied auf die Vielweiberei.


Baden-Baden - Er liebt die Frauen - und gern mehr als eine: "Monogamie - das ist totaler Blödsinn", sagte Til Schweiger der Zeitschrift "In - Das Star & Style Magazin". "Monogamie ist etwas, das sich die Kirche ausgedacht hat. Dabei herrschte hinter den Klostermauern oft Sodom und Gomorrha."

Schweiger betonte demnach, dass nicht nur Männer ein Anrecht auf mehrere Partner hätten: "Ich finde es nur schrecklich, dass viele Männer sich alles gönnen, von Frauen aber die ewige Treue verlangen. Polygamie gehört zu unserem Leben dazu."

Schweiger und seine Ehefrau Dana haben sich nach zehn Jahren Ehe Ende 2005 offiziell getrennt, sie wollen sich nach früheren Angaben aber wegen der vier gemeinsamen Kinder nicht scheiden lassen.

Der Schauspieler bezeichnet sich in dem aktuellen Interview als scheu. "Ich habe mich seit Kindertagen kaum verändert und bin auch heute noch schüchtern", sagte er. "Was glauben Sie, warum ich fast nie zu Castings gegangen bin. Das geschah nicht aus Arroganz, wie mir ja dauernd unterstellt wird, sondern weil ich es mich nicht getraut habe."

Allerdings hat ihn die Schüchternheit nicht gehindert, sich im Film "Keinohrhasen" ausführlich mit dem Thema Oralsex zu befassen. "Heute bin ich sicher, dass 'Keinohrhasen' dazu beigetragen hat, das Sexualleben der Deutschen zu bereichern, vor allem das der Frauen."

han/AP/dpa



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