Tim Bendzko über Auftritte bei Familienfeiern "Das wäre das Allerschlimmste"

Tim Bendzko mag Wohnzimmerkonzerte - allerdings nicht, wenn es sich beim Publikum um seine Familie handelt. Der 34-Jährige hat erklärt, warum er einen Auftritt bei dem Geburtstag eines Verwandten komisch fände.

Tim Bendzko: "Mittlerweile bin ich da ganz entspannt"
Jens Kalaene/ zb/ dpa

Tim Bendzko: "Mittlerweile bin ich da ganz entspannt"


Seit er 2011 mit "Nur noch kurz die Welt retten" seinen Durchbruch hatte, steht Tim Bendzko immer wieder auf mehr oder weniger großen Bühnen. Dabei ist der 34-Jährige ein großer Fan sogenannter Wohnzimmerkonzerte, erzählte er in Barbara Schönebergers Radio-Sendung "Mit den Waffeln einer Frau".

"Es ist eine Win-win-Situation. Für mich ist das überragend, weil meistens richtig gutes Essen zubereitet wird", sagte der Sänger. Er komme zu Menschen nach Hause, die sich wirklich darüber freuten. "Die Wahrscheinlichkeit, dass das ein doofer Abend wird, ist gleich Null."

Anders sieht es allerdings bei einem ganz bestimmten Publikum aus: Für seine eigene Familie möchte Bendzko keine "Wohnzimmerkonzerte" spielen, sagte er: "Das wäre das Allerschlimmste, auf irgendeinem Geburtstag von Verwandten von mir zu singen." Der Grund für seine Abneigung gegen diese Art Auftritte: Für ihn sehe das aus, als wolle er sich in den Vordergrund drängen.

Wenn die Familie seine Konzerte besucht, ist es für Bendzko hingegen kein Problem - zumindest inzwischen. "Mittlerweile bin ich da ganz entspannt, früher fand ich das eher anstrengend", sagt der Musiker.

Er habe sich beobachtet gefühlt und Angst gehabt, Sachen falsch zu machen - diese Nervosität ist jedoch offenbar Vergangenheit: "Jetzt ist es eher so, dass ich das genieße, weil ich spüre, dass sie auch ein bisschen stolz sind, dass man es so weit gebracht hat."

2020 geht Bendzko mit seinem neuen Album "Filter" auf "Jetzt bin ich ja hier Tour" .

bbr

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