Tiraden Salman Rushdies vernichtende Beziehungsbilanz

Als Literat ist man ja nie um Worte verlegen. So bezeichnet Salman Rushdie, der sich kürzlich - nicht im Guten - von seiner Freundin trennte, die Verflossene nun als "labile Person", die einen "radioaktiven Eimer voller Stress" mit sich herumtrage. Das war noch nicht alles.

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New York - Nur fünf Monate hielt die Beziehung zwischen Salman Rushdie, 62, unter anderem Verfasser von "Die Satanischen Verse", und der amerikanischen Schauspielerin Pia Glenn, 32. Die Eindrücke, die beide in dieser Zeit sammelten, müssen allerdings intensiv gewesen sein.

Die Ex-Partner haben allerhand Unschönes übereinander zu sagen. Glenn klagte in der Tageszeitung "New York Post" darüber, wie schnöde Rushdie die Beziehung beendet habe - per E-Mail. Rushdie sei "feige, gestört und unreif." Er habe ihr ein Jahr ihres Lebens gestohlen.

Der Autor revanchiert sich nun, ebenfalls per "New York Post". "Ich habe die Beziehung zu Pia Glenn beendet, weil sie eine labile Person ist, die einen großen, radioaktiven Eimer Stress mit sich herumschleppt", wütete Rushdie. "Ihre jüngsten Äußerungen offenbaren außerdem, dass sie eine vollendete Lügnerin ist."

Rein rechnerisch fühlt sich Rushdie der Ex-Freundin klar überlegen: "Wie waren nur fünfeinhalb Monate zusammen, wie kann ich ihr dann ein Jahr ihres Lebens gestohlen haben?"

Glenn hatte zudem behauptet, Rushdie habe seine - vierte - gescheiterte Ehe mit der amerikanischen Schauspielerin Padma Lakshmi noch nicht verarbeitet - was dieser ebenfalls vehement verneint.

"Was Frau Glenn da behauptet, ist absurd", ätzte Rushdie. "Sie ist ganz offensichtlich verwirrt und sucht verzweifelt nach Aufmerksamkeit. Sie ist pleite, arbeitslos und wollte mit ihrer Geschichte Geld machen. Sie tut mir leid."

pad



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