Todesursache Jackson-Autopsie belastet Leibarzt

Die ersten Autopsieergebnisse könnten Folgen für Michael Jacksons Leibarzt Murray haben: Denn jetzt wurde bekannt, dass der Superstar keineswegs gebrechlich und krank war, als er starb. Für einen Mann seines Alters war er erstaunlich fit - selbst das Herz war stark.

ddp

Los Angeles - Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray hatte ausgesagt, er habe dem Sänger kurz vor seinem Tod ein starkes Schlafmittel verabreicht. Dass dies den Tod des Superstars verursacht hat, scheint nun durch die Autopsie bestätigt zu werden. Das Narkosemittel Propofol habe den Tod herbeigeführt, heißt es Medieninformationen zufolge in dem Autopsiebericht, dessen Einzelheiten nach außen drangen.

Bei seinem Tod sei Jackson ein gesunder Mann gewesen. Zwar seien seine Arme mit Einstichen übersät gewesen, das Gesicht mit Narben überzogen gewesen. Aber im Großen und Ganzen sei sein Gesundheitszustand gut gewesen, heißt es in dem Bericht. Jacksons Herz war stark, auch sein Gewicht, 62 Kilogramm bei 1,75 Metern Körpergröße, sei nicht besorgniserregend gewesen. Der King of Pop hatte leichte Lungenschäden und Arthritis. Doch keines dieser Probleme sei lebensbedrohlich gewesen. Nieren und die meisten inneren Organe waren normal entwickelt und ohne Befund.

Der Anwalt des Arztes, Edward Chernoff, wollte sich noch nicht zu den neuen Berichten äußern. Das werde er erst tun, wenn er die Autopsie vollständig vorliegen habe, erklärte er. Murray bleibe bei seiner Aussage: Er habe nichts getan, das zum Tod Jacksons führen musste.

Der Mediziner hatte zu Protokoll gegeben, dass er Jackson in der Nacht vor dessen Tod Propofol gespritzt habe. Murrays Angaben zufolge zeigten die Beruhigungsmittel zunächst keine Wirkung. Wiederholt habe Jackson um Propofol gebeten, hatte der Arzt erklärt. Um 10.40 Uhr morgens habe er dann nachgegeben und ihm das Betäubungsmittel verabreicht. Daraufhin sei der Popstar eingeschlafen.

Murray blieb nach eigener Aussage rund zehn Minuten an der Seite seines Patienten und verließ dann den Raum, um zur Toilette zu gehen. Bei seiner Rückkehr - rund zwei Minuten später - hatte Jackson aufgehört zu atmen.

Gegen Murray wird im Todesfall Jackson seit Wochen ermittelt, eine Anklage wurde bislang jedoch nicht erhoben.

jul/AP



insgesamt 870 Beiträge
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freewheeling 08.07.2009
1. bad, bad news again ...
Ich habe soeben eine streng vertrauliche Mail erhalten die besagt, dass unser MJ nun zu den "Nicht-Toten" gehoert, auch genannt "Zombies". Was das bedeutet muss allen klar sein! Mein Gott, das Video von Heino als Zombie kommt mir in den Sinn, wenn das noch einer kennt, als ploetzlich dutzende Heino-Zombies mit Klampfe im Gleichschritt ueber den Friedhof marschierten. Was kann man bloss tun um das Unheil fuer die Menschheit abzuwenden??? Ich liebe euch alle!!!!
TommIT, 08.07.2009
2.
Zitat von sysopDer "King Of Pop" ist tot - Millionen trauern um ihn. Was wird von Michael Jackson in Erinnerung bleiben?
Der King of Pop ist tot - und in 100 Jahren noch nicht einmal das Es lebe die Lizensrechte, die Erbschaft und die vom Saulus zum Paulus genesene Mama. Die VIEEELLEN Freunde die wie Kakerlaken aus der Ritze kommen. Das erinnert mich irgendweie an die Vögel mit längerem Hals und Platte. Es ist rührend dass man mehr Freunde hat wenn man tot ist, als man lebend hatte.
SwissMatthias72 08.07.2009
3. Mythos
Von Michael Jackson wird ein Mythos übrig bleiben. Die Erinnerung an einen Menschen, der nie eine Kindheit hatte, der zu schnell ins Showbusiness gestossen wurde; der eigentlich ein einsamer Mensch war, der nur geliebt werden wollte. Er wird den gleichen Platz einnehmen wie Elvis Presley; man wird noch in den nächsten Generationen noch von ihm reden. Und vor allem wird seine Musik die Generationen überdauern.
wowiku, 08.07.2009
4.
Zitat von sysopDer "King Of Pop" ist tot - Millionen trauern um ihn. Was wird von Michael Jackson in Erinnerung bleiben?
Hoffentlich nichts. Gibt es nicht wichtigere Themen als diesen Mann ?
ReinerG, 08.07.2009
5.
Außer dem Trara um seinen Tod wohl nichts.
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