Unfall vor Papst-Audienz Helmut Kohls Frau setzt Wagen in Straßengraben

Die Papst-Audienz stand kurz bevor - und der Wagen steckte fest. Am Samstag hat Maike Richter-Kohl den Wagen des Alt-Bundeskanzlers in ein Bächle in der Freiburger Innenstadt gesetzt. 90 Minuten dauerte es, bis dem Abschleppdienst die Befreiung aus dem Straßengraben gelang.

Verfahren in Freiburg: Helmut Kohls Auto muss aus einem Straßengraben befreit werden
dapd

Verfahren in Freiburg: Helmut Kohls Auto muss aus einem Straßengraben befreit werden


Freiburg - Erst kam der Abschleppdienst, dann der Besuch beim Papst: Vor der Audienz bei Benedikt XVI. ist das Auto von Helmut Kohl laut einem Medienbericht in einen der offenen Straßengräben in der Freiburger Innenstadt gefahren. Die "Badische Zeitung" berichtet auf ihrer Website unter Berufung auf Augenzeugenberichte, dass Kohls Frau, Maike Richter-Kohl, zu weit nach rechts gefahren sei.

Die Polizei bestätigte den Vorfall, bei dem ein Vorderrad des Wagens in ein so genanntes Bächle geraten sei, wollte jedoch keine Namen der Betroffenen nennen. Es habe sich um ein Besucherfahrzeug gehandelt, hieß es. Kohl traf am Samstagnachmittag mit Papst Benedikt XVI. im Priesterseminar zusammen.

Ein Abschleppdienst begann dem Bericht zufolge gegen 16 Uhr mit der Bergung, als Kohl schon nicht mehr im Auto saß. Die "Badische Zeitung" schrieb, dass es 90 Minuten dauerte, bis das Fahrzeug befreit war. Die Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugs war durch den Vorfall nicht beeinträchtigt, so dass das Ehepaar die Heimfahrt antreten konnte.

jus/dapd



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