US-Politstar Beinah-Schwiegersohn lästert über Palins Faulheit im Haushalt

Arme Sarah Palin! Immer wieder bringt der Ex-Freund ihrer Tochter pikante Details aus der ach so heilen Familie an die Öffentlichkeit. Die neuesten Vorwürfe von Levi Johnston: Palin ist geldgierig, kümmert sich kaum um den Haushalt und hilft den Kindern nicht bei den Schulaufgaben.
Politikerin Palin im Juli 2009: Kein Engagement im Haushalt?

Politikerin Palin im Juli 2009: Kein Engagement im Haushalt?

Foto: Robert DeBerry/ AP

Hamburg - Er wäre beinahe Sarah Palins Schwiegersohn geworden, doch nach der Trennung von ihrer Tochter Bristol hat Levi Johnston offenbar noch eine Rechnung mit der US-Politikerin offen. Zum wiederholten Mal brachte der 18-Jährige nun Details aus dem Familienleben der Palins an die Öffentlichkeit - und die sind für die konservative Republikanerin alles andere als angenehm.

Das "People Magazin" zitiert auf seiner Internetseite aus einem Interview Johnstons mit der "Vanity Fair", das am 8. September erscheinen soll. Darin erzählt er, dass das Thema Scheidung in der angeblich heilen Familie durchaus ein Thema gewesen sei: "In diesem Haus wurde viel über Scheidung gesprochen. Es gab Zeiten, in denen Sarah und Todd das erwähnten und dabei ziemlich ernst klangen", sagte Johnston.

Zudem sei Palins Selbstbeschreibung als "Hockey-Mum" weit von der Wahrheit entfernt. "Schon vor ihrer Nominierung (als mögliche Vizepräsidentin, die Red.) gab es nicht viel Erziehung in diesem Haus", sagte Johnston. "Sarah kocht nicht, Todd auch nicht - die Kinder müssen alles selbst machen: kochen, putzen, Wäsche waschen, sich auf die Schule vorbereiten."

Meistens habe Bristol Palin ihrer jüngsten Schwester mit den Hausaufgaben geholfen, und er selbst habe auf dem Grill ein Steak oder ein Stück Pute zubereitet", so Johnston.

Palin soll aus Geldgier als Gouverneurin zurückgetreten sein

Johnston und Bristol Palin haben einen gemeinsamen Sohn namens Tripp. Zwei Monate nach der Geburt löste das Paar seine Verlobung auf. Als während des US-Wahlkampfs bekannt wurde, dass das Teenager-Pärchen ein Kind gezeugt hatte, war dies für die erzkonservative Politikerin, die als Vize des Republikaners John McCain ins Weiße Haus einziehen wollte, mehr als peinlich.

Aufgrund ihrer hohen politischen Ambitionen soll Palin den Plan gehabt haben, das Kind ihrer Tochter zu adoptieren - das berichtet zumindest Johnston. Auf diese Weise sollten die wahren Eltern geheim gehalten werden, wirft er Palin vor: "Ich glaube, sie wollte nicht, dass die Leute wissen, dass ihre 17 Jahre alte Tochter ein Baby bekommen wird", so Johnston.

Laut dem Teenager habe Palin sich häufig darüber beschwert, dass ihr Job als Gouverneurin von Alaska zu hart sei. Nach der verlorenen Präsidentschafts-Wahl sei sie einige Wochen bedrückt gewesen, dann habe sie sich darauf konzentriert Geld zu verdienen, anstatt sich um die Bewohner Alaskas zu kümmern.

"Ein, zwei Wochen, nachdem sie zurück war, sprach sie darüber wie schön es wäre, zu kündigen und mit einem Buch oder einer TV-Show dreimal so viel Geld zu verdienen", behauptet Johnston. Palin soll unverhohlen gesagt haben: "Ich will nur dieses Geld verdienen und als Gouverneurin hinschmeißen." Tatsächlich trat sie im Juli von ihrem Amt zurück. Seitdem werden der 45-Jährigen Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur für die Republikaner nachgesagt.

hut
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