US-Sternchen Heidi Pratt Die Sache mit der künstlichen Schönheit

Etwas Botox hier, ein kleines Lifting da - Hollywoods-Stars schweigen meist darüber, ob und wie sie Hand anlegen ließen. Promis aus den hinteren Reihen sind da offener: TV-Sternchen Heidi Pratt spricht über die letzten zehn Eingriffe - die beinahe tödliche Folgen hatten.


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Heidi Pratt: Blondine mit Vorliebe für Botox
Los Angeles - Heidi Pratt, die vor ihrer Hochzeit Heidi Montag hieß, mit Reality-Shows bekannt wurde, sich als Sängerin versuchte und sich für den "Playboy" auszog, bringt sich immer wieder gekonnt in die Schlagzeilen der US-Medien. Nun hat sie ein Thema gewählt, über das sonst gern geschwiegen wird: die Sache mit der Schönheit, mit der künstlichen Schönheit.

In einem Interview mit "Access Hollywood" des Senders NBC plauderte Pratt offen über ihre jüngsten Eingriffe - ganze zehn Stück waren es, alle an einem Tag. Ein Mini-Augenbrauen-Lifting, eine Nasenkorrektur, eine Kinnstraffung, eine Ohrenkorrektur, Botox für die Stirn, Fetteinspritzungen in Wangen und Lippen, Fettabsaugen im Nacken und an den Hüften sowie eine Po-Vergrößerung gehörten laut "Access Hollywood" zu dem Wohlfühlpaket, das sich die 23-Jährige am 20. November gönnte.

"Nach dieser Prozedur bin ich fast gestorben", sagte die Blondine. Sie habe zu viel Demerol genommen - "so wie Michael Jackson" - und habe nur noch fünfmal pro Minute geatmet. Einer ihrer Sicherheitsmänner habe in der Pflegestation, in der sie nach den Operationen lag, Hilfe gerufen. Sie habe Sauerstoff bekommen, und der Arzt sei gekommen. "Das war ein traumatisches Erlebnis für mich", so Pratt.

Auch zwei Monate nach dem Operationsmarathon ist noch nicht alles so, wie die Natur es schafft: "Es fühlt sich noch sehr plastisch an. […] Es ist immer noch schwer zu kauen", sagte Pratt. Aber langsam könne sie ihr Gesicht mehr und mehr bewegen. Von Tag zu Tag fühle es sich natürlicher an, weil die Schwellungen zurückgingen.

Pratt hat ein klares Ziel vor Augen: Wenn sie sich wieder erholt hat, will sie sich zum zweiten Mal für den "Playboy" ausziehen: "Ich bin mehr als bereit, das wieder zu tun."

siu



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