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Barack Obama: Rührende Geste

Foto: YURI GRIPAS/ REUTERS

Rührende Geste von Barack Obama "Ich gebe dir das Geld"

Als sein Sohn mit dem Krebs kämpfte, machte sich US-Vize Joe Biden finanzielle Sorgen. Darüber sprach er auch mit seinem Chef Barack Obama. Der reagierte spontan und emotional.

Als Vize steht Joe Biden seit Jahren an der Seite von US-Präsident Barack Obama. Und die beiden Staatsmänner verbindet deutlich mehr als ein rein berufliches Verhältnis. Das untermauerte Biden nun mit einer rührenden Anekdote, die er während eines Interviews mit dem TV-Sender CNN publik machte.

Biden musste im vorigen Jahr einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Im Mai starb sein Sohn Beau, vormaliger Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Delaware. Zwei Jahre kämpfte Biden Junior mit einem Hirntumor. Während dieser Zeit begann sich sein Vater Sorgen zu machen, was ein Verdienstausfall des Erkrankten bedeuten würde.

"Mach es nicht, Joe"

In einem Vier-Augen-Gespräch mit Obama sprach Vize Biden das Thema an, so erzählte er nun. Bei dem Termin ließ Biden demnach durchblicken, er überlege, sein Haus zu verkaufen, um der Familie des Sohnes zu helfen.

Da sei Obama aufgesprungen und habe gesagt: "Verkauf' das Haus nicht! Versprich mir, dass du das Haus nicht verkaufst. Ich gebe dir das Geld, was immer du brauchst, ich gebe dir das Geld. Mach es nicht, Joe. Versprich es mir."

Diesen Moment werde er "nie vergessen", sagte Biden. Es sei Liebe, die beide Familien verbinde - das sei "persönlich". Der Präsident sei außerhalb der Familie stets der Einzige gewesen, der über den Gesundheitszustand des Sohnes informiert war.

Biden sagte auch, der Verlust seines Sohnes habe ihn davon abgehalten, das Amt des Präsidenten anzustreben. Ob Obama ihm Geld gab, ließ Biden in dem CNN-Interview offen. Er ließ durchblicken, dass es nicht nötig gewesen sei. Sein Haus verkaufte Biden nach Angaben der "New York Times" nicht.

sms/Reuters
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