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Klage gegen »Fast & Furious«-Star Frühere Assistentin wirft Vin Diesel sexuelle Nötigung vor

Während der Dreharbeiten zum fünften Teil der »Fast & Furious«-Reihe soll Vin Diesel im Jahr 2010 seine damalige Assistentin sexuell genötigt haben. Sie hat nun Klage gegen den Schauspieler eingereicht.
Vin Diesel bei einer Veranstaltung in Los Angeles (Archivbild)

Vin Diesel bei einer Veranstaltung in Los Angeles (Archivbild)

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS

»Fast & Furious«-Star Vin Diesel ist von einer früheren Assistentin verklagt worden. Die Frau wirft dem 56-Jährigen sexuelle Nötigung und andere Vergehen vor. Die Klage wurde am Donnerstag bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht. Auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur reagierte das Sprecherteam des Schauspielers zunächst nicht.

Die Klägerin beschreibt in der Klageschrift einen angeblichen Vorfall im Jahr 2010 in einem Hotel in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia, als »Fast Five« gedreht wurde. Nach einer Party sei Diesel übergriffig geworden und habe sie sexuell belästigt. Sie habe sich gewehrt, sei aber von dem Schauspieler überwältigt worden. Wenige Stunden später habe sie von Diesels Schwester Samantha Vincent, Chefin der Produktionsfirma OneRace Productions, eine Kündigung erhalten.

Die Frau klagt unter anderem auch wegen Diskriminierung, Zufügen seelischen Leids und unrechtmäßiger Kündigung. Sie fordert eine Entschädigung in nicht genannter Höhe.

Diesel ist seit 2007 mit dem Model Paloma Jiménez zusammen. Das Paar hat zwei Töchter und einen Sohn. Der Schauspieler feierte seinen Durchbruch mit einer Rolle in »Der Soldat James Ryan« von Steven Spielberg. Danach spielte er vor allem in Actionfilmen mit, insbesondere in der »Fast & Furious«-Reihe, deren Filme er ab dem vierten Teil auch produziert hat.

max/AP/dpa

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