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Obamas Musikgeschmack: Viel Dylan, ein bisschen Rap

Foto: Pablo Martinez Monsivais/ ASSOCIATED PRESS

Von Dylan bis Jay-Z Was Obama auf seinem iPod hat

Easy listening in schweren Zeiten: In einem Interview mit dem US-Magazin "Rolling Stone" verriet US-Präsident Barack Obama, welche Musik auf seinem iPod gespeichert ist. Gute alte Bekannte sind dabei - aber auch ein paar echte Überraschungen.

Sag mir, was du hörst - und ich sag dir, wer du bist! Nach dem Motto ließ sich jetzt US-Präsident Barack Obama vom US-Magazin "Rolling Stone" musikalisch auf den Zahn fühlen.

Der mächtigste Mann der Welt schien ganz froh sein, auch mal über andere Dinge als über Wirtschaftskrise, Afghanistan und schlechte Umfragewerte zu plaudern. Geradezu leidenschaftlich ließ er sich über die Bedeutung von Musik in seinem Leben aus. Sie sei für ihn immer Inspiration und Trost zugleich gewesen.

Auf seinem iPod hat Obama derzeit mehr als 2000 Songs gespeichert, wie er verriet. "Vieles von Stevie Wonder, von Bob Dylan und den Rolling Stones ist dabei. Generell viel R&B, viel Miles Davis und John Coltrane. Das sind so meine Standards", so der US-Präsident.

Generell höre er lieber die Musik aus seinen jungen Jahren als das moderne Zeug. Und auch für Klassik kann sich Obama erwärmen. Zwar sei er nicht so der Opern-Gänger, "aber es gibt Tage, da ist Maria Callas exakt das, was ich brauche".

Stolz verriet der Präsident, dass inzwischen auch seine Kinder Malia und Sasha alt genug seien, ihm Tipps in Sachen Musik zu geben. Vor allem aber habe Obamas persönlicher Berater Reggie Love seine Bandbreite in Sachen Rap und HipHop deutlich erweitert. "Früher dominierte meist Jay-Z. Nun habe ich auch ein wenig Nas und Lil Wayne."

kng
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