Wahlkampf Obama bedauert TV-Auftritt seiner Töchter

Interview mit Konsequenzen: Mitten im Wahlkampf gestattete US-Präsidentschaftskandidat Obama seinen Töchtern, vor laufender Kamera interviewt zu werden. Die zehnjährige Malia gab dabei zu, ihren Dad auch mal peinlich zu finden. Jetzt soll es keine weiteren TV-Auftritte der Kinder mehr geben.


Washington - Das Liveinterview sorgte für einen Medienrummel: Jetzt gab der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, bekannt, dass er keine weiteren TV-Auftritte seiner Töchter mehr zulässt. Im Nachhinein bedauere er das Interview, sagte Obama den US-Fernsehsendern CBS und ABC.

Barack Obama und Tochter Malia: Keine weiteren TV-Interviews
AP

Barack Obama und Tochter Malia: Keine weiteren TV-Interviews

Seine ältere Tochter Malia habe ihren zehnten Geburtstag gefeiert, der auf den Unabhängigkeitstag am 4. Juli fällt, und möglicherweise "haben wir uns alle von unserer Feierlaune hinreißen lassen". Seine beiden "reizenden" Mädchen hätten die Möglichkeit gehabt, "sich so zu zeigen, wie sie sind".

Doch dies solle eine Ausnahme bleiben: "Normalerweise wollen wir sie davor schützen", dass ihr Leben zu sehr von Kameras und Politik bestimmt werde, sagte er.

In dem Interview in der Sendung "Access Hollywood" hatte sich Obamas älteste Tochter über einen peinlichen Auftritt ihres Vaters beklagt, als er einer ihrer Freundinnen wie bei einem Wahlkampfauftritt förmlich die Hand schüttelte.

Malias drei Jahre jüngere Schwester Sasha verriet, dass ihr Vater lieber Pfefferminzkaugummis kaut als Bubble-Gum.

jjc/AFP



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