"Wer wird Millionär" Pimp den Jauch

Günther Jauch ist von den Kandidaten seiner Rateshow "Wer wird Millionär?" gelangweilt: Statt lustvoll zu zocken, spielten sie zunehmend auf Sicherheit. Darum wird das Risiko jetzt erhöht - mit neuen Jokern.


Berlin - Die Kandidaten sollen mit einem neuen "Risiko"-Joker und einem erweiterten Telefonjoker zu mehr Risiko in der Sendung angeregt werden, berichtet die "Bild"-Zeitung. "Wir haben festgestellt, dass bei den meisten Kandidaten ab den sicheren 16.000 Euro der Ehrgeiz ein wenig nachgelassen hat", sagte Moderator Günther Jauch dem Blatt. Man hoffe nun, durch den zusätzlichen Joker "ein bisschen das Risiko- oder Zocker-Gen freizulegen".

Dem Bericht zufolge können sich die Kandidaten in den neuen Sendungen ab 3. September vor Spielbeginn entscheiden, ob sie zusätzlich zu den drei bekannten Jokern (Telefon, Publikum, 50/50) noch einen vierten Joker haben wollen. Dieser "Risiko"-Joker hebt die Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro auf und wirft den Kandidaten bei falscher Antwort auf 500 Euro zurück. Bisher war ein Kandidat, wenn er die 16.000-Euro-Marke einmal überschritten hatte, immer mit diesem Betrag nach Hause gegangen.

Für das erhöhte Risiko bekommt der Kandidat die Gelegenheit, bei einer Frage, deren Antwort er nicht weiß, die "Risiko"-Frage ans Studiopublikum zu stellen. Wer die richtige Antwort zu wissen glaubt, steht auf. Der Kandidat wählt dann einen der Zuschauer aus, der ihm bei der Beantwortung der Frage helfen darf.

Beim erweiterten Telefonjoker kann der Kandidat, wenn er glaubt, dass sein Telefonjoker zu Hause die Antwort nicht weiß, eine beliebige Stadt nennen. Dort wird dann ein zufällig ausgewählter Teilnehmer angerufen, um dem Kandidaten zu helfen.

Jauch glaubt, dass die Sendung mit den neuen Regeln spannender wird. "Ich denke, von 125.000 oder sogar von 500.000 auf 500 Euro runterzufallen, das ist eine ganz andere Geschichte als in jedem Fall mit 16.000 nach Hause zu gehen", sagte er der "Bild".

cvo/ddp



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