Werbung geschwänzt Paris Hilton wegen Vertragsbruchs schuldig gesprochen

Wieder Ärger für Paris Hilton: Weil die Hotelerbin bei Werbeauftritten zu dem Film "National Lampoon's Pledge This!" gefehlt habe, verurteilte sie ein Gericht in Florida. Sie trage Mitschuld an den Verlusten des gefloppten Kinostreifens.

AFP/ Las Vagas Metropolitan Police

Los Angeles - Paris Hilton schuldet ihrem Filmproduzenten vorläufig 160.000 Dollar. Wenige Tage nach einer Anklage wegen Kokainbesitzes ist das Partygirl wegen Vertragsbruchs schuldig gesprochen worden. Hilton trage Mitschuld an den Verlusten eines gefloppten Films, befand der Richter eines Bezirksgerichts im US-Staat Florida. Das berichtet der Internetdienst "Radaronline.com". Hilton habe 2006 bei Interviews und Werbeauftritten für den Streifen "National Lampoon's Pledge This!" gefehlt und damit ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.

Die Produktionsfirma Worldwide Entertainment hatte die Hotelerbin auf Zahlung von mehr als acht Millionen Dollar (6,2 Mio Euro) verklagt. Der Richter reduzierte diese Summe jetzt auf 160.000 Dollar. Beide Seiten sollten nun noch einmal ihre Rechnungen vorlegen, bevor ein endgültiges Urteil gefällt werde. Hiltons Anwälte argumentierten, dass die Schauspielerin für eine Filmgage in Höhe von einer Million Dollar mehr als genug geleistet habe.

Die Komödie "National Lampoon's Pledge This!" über eine heiße Studentinnen-Verbindung war 2006 in den USA total gefloppt und spielte nur einen Bruchteil der Produktionskosten ein.

Die 29-Jährige, die sich durch die TV-Reality-Show "The Simple Life" einen Namen machte, hat als Kinoschauspielerin weniger Glück. Komödien wie "The Hottie and the Nottie", "National Lampoon's Pledge This!" und "Bottoms Up" kamen in Deutschland nur auf Video heraus. Der Kino-Horror "House of Wax" bescherte Hilton vernichtende Kritiken.

Bei einer Verkehrskontrolle in Las Vegas vorige Woche fanden Beamte in Hiltons Handtasche ein knappes Gramm Kokain. Die Hotelerbin war daraufhin vorübergehend festgenommen worden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu vier Jahre Haft. Wegen Alkohols am Steuer und mehrfachen unerlaubten Fahrens war Hilton 2007 in Kalifornien zu 45 Tagen Haft verurteilt worden. Am Ende verbrachte das luxusgewohnte Partygirl 23 Tage hinter Gitter.

boj/dpa

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