Per Mertesacker über Werder Bremen "Ich habe sehr, sehr mitgezittert"

Fünf Jahre lang spielte Per Mertesacker für Werder Bremen - und ist dem Bundesligisten bis heute eng verbunden. Entsprechend erleichtert zeigte sich der 35-Jährige nun nach dem Bremer Sieg in Freiburg.
Ex-Fußballprofi Mertesacker (Archivbild): "Da ging schon einiges her im Wohnzimmer Mertesacker"

Ex-Fußballprofi Mertesacker (Archivbild): "Da ging schon einiges her im Wohnzimmer Mertesacker"

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa

Der Ruf des Profifußballs hat in Deutschland zuletzt ziemlich gelitten. Dass ausgerechnet das Millionengeschäft Bundesliga weiterlaufen darf, während weite Teile des öffentlichen Lebens weiter massiv eingeschränkt sind, rief heftige Kritik hervor.

Dabei gibt es auch außerhalb der Fankultur offenkundig durchaus Akteure, die sich den Vereinen nicht primär durch gut dotierte Verträge verbunden fühlen. Per Mertesacker dürfte so jemand sein, wie nun ein Auftritt des früheren Nationalspielers im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF zeigte.

Der 35-Jährige, der jahrelang für Werder Bremen spielte, ist inzwischen Leiter der Jugendakademie beim englischen Erstligisten FC Arsenal - nahm sich am Samstag aber Zeit für seinen Ex-Verein in Deutschland, der im Abstiegskampf einen knappen Sieg beim SC-Freiburg feierte.

Mertesacker-Auftritt im ZDF: Emotionen im Wohnzimmer

Mertesacker-Auftritt im ZDF: Emotionen im Wohnzimmer

Foto: Martin Hoffmann / imago images

"Ich habe sehr, sehr mitgezittert, da ging doch schon einiges her im Wohnzimmer Mertesacker hier in London", sagte der 104-malige Nationalspieler. "Ich will unbedingt, dass Werder drin bleibt."

Mit dem Erfolg in Freiburg verkürzte der Tabellen-Vorletzte der Bundesliga den Rückstand auf den Relegationsplatz zumindest vorläufig auf zwei Punkte. Der Sieg dürfte auch die Position von Trainer Florian Kohfeldt stärken, der trotz der sportlichen Krise zuletzt immer wieder das Vertrauen von Geschäftsführer Frank Baumann erhielt.

Auch darüber freute sich Mertesacker laut eigenem Bekunden: "Ich finde den Weg sehr mutig, den Frank Baumann mit seinem Team geht und Florian Kohfeldt den Rücken stärkt", sagte er. "Ich wünsche ihm wirklich alles Gute."

mxw/dpa
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