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Nicolas Cage: Schlösser, Schmuck und Schuldenberge

Foto: Lucas Jackson/ REUTERS

Zaster-Last Neuer Ärger für Pleitier Nicolas Cage

Eigentlich ist bei Nicolas Cage schon lange nichts mehr zu holen. Versuchen kann man es ja trotzdem, scheint die Ex-Freundin des Schauspielers zu denken. Christina Fulton fordert Millionen von dem bankrotten Hollywood-Star: für sich, ihr Kind - und ihre Kreditkartenabrechnung.

Los Angeles - Neue Geldsorgen für Hollywood-Star Nicolas Cage: Nun will auch seine Ex-Partnerin Christina Fulton, 42, mit etlichen Millionen Dollar entschädigt werden. Cage, der nach jüngsten Medienberichten dem Fiskus mehr als sechs Millionen Dollar schuldet, ist von seiner früheren Lebensgefährtin Fulton auf 13 Millionen Dollar Entschädigung verklagt worden, berichtet People.com.

Die Mutter seines ältesten Kindes, dem 18 Jahre alten Weston, wirft dem Schauspieler Betrug und Vertragsbruch vor. Durch seine Schuldenwirtschaft stehe sie nun selbst vor dem finanziellen Ruin, so Fulton.

Die frühere Schauspielerin war nach eigenen Angaben davon ausgegangen, dass Cage ihr das Haus geschenkt hatte, in dem sie den gemeinsamen Sohn aufzog. Im September sei sie jedoch von dem Star zum Auszug aufgefordert worden. Auch habe Cage entgegen früherer Vereinbarungen nicht ihre Kreditkartenschulden beglichen, so der Vorwurf. Der Anwalt von Cage, Marty Singer, sprach laut Tmz.com von "absurden Vorwürfen".

Der hoch verschuldete Schauspieler hatte kürzlich gegen seinen früheren Manager Samuel J. Levin Klage eingereicht, mit dem Vorwurf, der Manager habe ihn in den finanziellen Ruin getrieben.

Cage verlangt von seinem früheren Mitarbeiter eine Wiedergutmachung in Höhe von 20 Millionen Dollar. Im Einzelnen hält er Levin "grobe Nachlässigkeit, falsches Management und berufliches Versagen" vor. In einer Gegenklage warf Levin seinem früheren Klienten vor, er habe trotz Warnungen über Jahre hinweg mit dem Kauf teurer Immobilien, Luxusautos, Schmuck und Kunstgegenstände Millionen verschleudert.

Er habe Cage bereits 2001 gewarnt, dass er jährlich mehr als 30 Millionen Dollar verdienen müsse, um seinen aufwendigen Lebensstil finanzieren zu können, so der Berater. Levon arbeitete von 2001 bis zu seiner Kündigung in diesem Jahr für Cage.

Anfang 2009 hatte sich der Schauspieler von Schloss Neidstein in der Oberpfalz getrennt, das er drei Jahre zuvor erworben hatte. Zudem musste er Villen in Los Angeles und New Orleans verkaufen.

han/dpa
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