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Ranking: Die mächtigsten Frauen Großbritanniens

Foto: BENOIT TESSIER/ AP

Zaubermutter Rowling zur einflussreichsten Frau Großbritanniens gekürt

Die mächtigste Frau der Welt ist laut "Forbes" Michelle Obama, in Großbritannien dagegen hat die einflussreichste Dame nichts mit Politik am Hut: Die Rangliste wird von Joanne K. Rowling angeführt, Autorin der Harry-Potter-Saga. Ob sie in den Top Ten aber in guter Gesellschaft ist, scheint fraglich.

London - Wie bemisst man Einfluss, wie Macht? Das amerikanische Magazin "Forbes" änderte in diesem Jahr seine Kriterien. Um in die Liste der mächtigsten Frauen der Welt aufgenommen zu werden, musste man Kreativität und Unternehmertum beweisen, das Vermögen war nicht mehr so entscheidend wie in den vergangenen Jahren.

Nun haben die Herausgeber des britischen Zeitschriftenverlags "National Magazine Company" die einflussreichsten Frauen Großbritanniens gekürt. Angeführt wird die Liste demnach von Joanne K. Rowling, die noch vor 15 Jahren als Alleinerziehende von Sozialhilfe lebte - und deren Zauberlehrling Harry Potter sie reich werden ließ.

Zur Begründung wurden Rowlings Schreibbegabung, ihre Hartnäckigkeit auf dem Weg zum Erfolg und ihre menschenfreundliche Veranlagung genannt.

Rang 2 belegt die hauptberufliche Fußballergattin und frühere Pop-Sängerin Victoria Beckham, die heute auch als Modedesignerin arbeitet. Königin Elizabeth II., das Staatsoberhaupt der Briten, folgt auf Platz 3.

Unter die Top Ten schafften es außerdem unter anderem die Modedesignerin Vivienne Westwood (Platz 9) und Samantha Cameron (Platz 6), die Ehefrau von Premierminister David Cameron. Ebenfalls zu einer der einflussreichsten Frauen des Landes wurde Kate Moss gewählt - auch wenn das Topmodel immer wieder durch Drogeneskapaden von sich reden machte. Kommentatoren bemängelten, die Liste werde nur von Prominenten bestückt, während wirklich einflussreiche Frauen aus der Politik kaum vertreten seien.

National Magazine Company gibt in Großbritannien rund 20 Zeitschriften heraus, darunter "Harper's Bazaar" und "Good Housekeeping".

han/AFP

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