Linda de Mol Eine Schmähung der Deutschen war nicht beabsichtigt

Die holländische Starmoderatorin wollte ihren unwissenden Rateshow-Kandidaten trösten – und handelte sich damit den Vorwurf ein, alle Deutschen beleidigt zu haben.

Lisse - Linda de Mol, 36, ist über den Vorwurf der "Bild"-Zeitung, sie habe ganz Deutschland beleidigt, enttäuscht und gekränkt. In einem offiziellen Statement erklärte der TV-Star am Mittwoch, sie habe immer sehr positiv über Deutschland und die Deutschen gesprochen. Ihre öffentliche Bezeichnung der deutschen Nationalhymne als "Scheißlied" habe sich nur auf die Situation des Kandidaten in ihrer Quizshow bezogen.

Der Mann war in Linda de Mols Show im holländischen Fernsehen nach dem Komponisten der deutschen Nationalhymne gefragt worden und antwortete fälschlicherweise mit "Brahms". "Diese Frage hat ihn Millionen gekostet, denn hätte er sie richtig mit 'Haydn' beantwortet, wäre er um zehn Millionen Gulden reicher." De Mol hatte ihn spontan mit dem Ausspruch "Ach, het is toch een rotlied" getröstet. Die "Bild"-Zeitung wandte sich an das niederländische Generalkonsulat in Hamburg mit der Bitte um eine Übersetzung. In der Mittwochausgabe konnte "Bild" dann berichten, was Linda de Mol gemeint hat, nämlich: "Das ist eh nur ein Scheißlied". Die "Traumhochzeit"-Moderatorin erklärte indessen: "Sollte sich ein Deutscher dadurch angegriffen fühlen, bitte ich dies zu entschuldigen, es war absolut nicht in meinem Sinn."

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