Unterwegs mit dem 9-Euro-Ticket Ansturm und Drang – wo es jetzt schon eng wird

Mit dem Pfingstwochenende fürchten Reisende Chaos auf deutschen Schienen. Was ist wirklich los in den Zügen? Verfolgen Sie die Erfahrungen unserer Reporter im Update.
  • 6/3/202212:10:22 PM
    Liebe Leserinnen und Leser, wir beenden die Berichterstattung an dieser Stelle. In der Nähe von Garmisch-Partenkirchen entgleiste heute Mittag ein Zug, mindestens drei Menschen sollen gestorben sein, es gibt Berichten zufolge zahlreiche Schwerverletzte. Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie auf SPIEGEL.de. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und die zahlreichen Nachrichten und Hinweise, die uns erreicht haben. 
  • 6/3/202211:51:02 AM
    Flöha, Regionalbahn 23719 in Richtung Cranzahl: »Liebe Fahrgäste, bitte nehmen Sie Ihre Gepäckstücke von den Sitzplätzen, um anderen Fahrgästen eine Sitzgelegenheit zu bieten.« In Wahrheit kann man froh sein, dass es noch Stehgelegenheiten gibt. 
  • 6/3/202211:50:00 AM
    Oberndorf am Neckar. Fahrgäste, die auf Tiere starren, Teil III: Ich frage den Schweizer Zugbegleiter, welche Tiere mit in den Zug dürfen. »Ziege an der Leine« habe er schon gesehen. Dafür brauche man in der Schweiz einen »halben Fahrschein«. Wie sieht es mit einer Schlange aus? »Ja, wenn sie in einem geschlossenen Behältnis ist.« Eine Vogelspinne hatte er auch schon, »die war in einem Glas.«  
    • 6/3/202211:38:33 AM
      Wer es mir nachmachen und per Zug durch Ostdeutschland reisen will: Paula Piechotta, Bundestagsabgeordnete aus meinem Wahlkreis, hätte da ein paar Vorschläge. 


    • 6/3/202211:38:00 AM
      Schon 1995 erlebte Deutschland einen Billig-Bahn-Boom, das Schönes-Wochenend-Ticket wurde eingeführt. »Eine Fahrkarte ins Chaos« titelte damals etwa das Hamburger Abendblatt. Für 15 Mark konnten fünf Personen zwei Tage mit dem Nahverkehr durch Deutschland reisen. Auch im Angebot: Großgruppentarife für 50 Personen (120 Deutsche Mark) und für 100 Personen (160 DM). Die wurden jedoch nach wenigen Wochen wieder abgeschafft – die Züge waren zu voll. 
    • 6/3/202211:29:45 AM
      Reporterin Kristin unter Druck. Wenigstens wollen alle an derselben Haltestelle raus.
      Wir sind gerade durch Bad Bevensen gefahren, der Zug ist brechend voll. Die Reisenden stehen auf den Gängen. Zu den Türen kommt man nicht mehr durch.
    • 6/3/202211:16:54 AM
      Kein Witz: Die Sylt-Sprenger versuchen gerade, unsere Reporterin zum Bleiben und Mitfeiern zu überreden. Ich so am Schreibtisch im Büro:
    • 6/3/202211:10:00 AM
      In der aktuellen SPIEGEL-Titelgeschichte beschreiben die Kolleginnen und Kollegen, was bei der Deutschen Bahn gerade alles schiefläuft. Kurz gesagt: sehr viel. Sie sprechen von »der schlimmsten Bahnkrise seit Langem«. Recherchiert hat ein Team um den Wirtschaftsredakteur Gerald Traufetter. »In einer solchen Lage sollte die Politik die Menschen nicht mit dem 9-Euro-Ticket ins Chaos locken«, schreibt er. 
      Kaum nehmen die Leute wieder den Zug, war's das mit der Pünktlichkeit. In der dritten Maiwoche kamen nur noch 59 Prozent aller Fernzüge laut Fahrplan an. Einen so katastrophalen Wert hat nicht mal der Sturm »Ignaz« hinterlassen, der im Oktober 2021 über Deutschland fegte.
      aus der aktuellen SPIEGEL-Titelgeschichte »Der 9-Euro-Crashtest«
    • 6/3/202211:01:31 AM
      Nicht mehr lange und wir verlieren unsere Reporterin Kristin an die Sylt-Sprenger.
      Die sind der Hammer. Die haben sich selbst Alkohol an einen Amazonlocker geschickt, damit sie den nicht mitschleppen müssen. Man lernt fürs Leben.
    • 6/3/202211:01:25 AM
      Zwischen Stuttgart und Singen. Ich sitze im Intercity mit dem Billigticket. Fühlt sich megverboten an, ist aber erlaubt. Auf den letzten Drücker haben sich das Land Baden-Württemberg und die DB Fernverkehr geeinigt. Auf Fernzüge, in denen bisher schon Nahverkehrstickets galten, gilt auch der Billigfahrschein. Es ist die einzige IC-Strecke in Baden-Württemberg, auf der das geht. Luca und Anna haben zu viel bezahlt. Die beiden wollen nach Mailand weiter – mit Bologneser-Dame Italia.
    • 6/3/202211:00:51 AM
      Wie der Kollege Peter Maxwill jetzt bestätigen könnte, bringt das 9-Euro-Ticket Menschen in den Zug, die sonst selten oder nie Zug fahren. Er hat heute schon ein Paar getroffen, das zum ersten Mal seit zwanzig Jahren Zug fährt.  
      Ungeübten Bahnfahrern und Bahnfahrerinnen stellen sich dabei womöglich einige Fragen: Wie finde ich reine Regio-Verbindungen? Verpasse ich vielleicht beim Umsteigen den nächsten Zug? Und wie reise ich mit Kindern am komfortabelsten? Die Antworten darauf und mehr lesen Sie hier: 

    • 6/3/202210:55:56 AM
      Mein Reiseglück ist aufgebraucht: Regionalexpress 74018 bricht völlig überfüllt in Dresden auf, ich stehe eng gedrängt im Gang. Der Andrang hat wohl weniger mit dem 9-Euro-Ticket zu tun: Der Zug verbindet fünf Hochschul-Städte miteinander, hier sind 80 Prozent der Menschen Mittzwanziger, und an Pfingsten gibt’s Zuhause bestimmt was Gutes zu essen …
    • 6/3/202210:50:06 AM
      Sylt. Fabian Pieper über die Ruhe vor dem Ansturm und besorgte Bistro-Mitarbeiter:  
      Ein Bistro-Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte, macht sich Sorgen um die Sicherheit am Westerländer Bahnhof. »Ich arbeite hier seit 20 Jahren, wir haben hier viel erlebt, auch Randale. Dass keine Bundespolizisten vor Ort sind, verstehe ich nicht, die letzten Jahre standen hier zu der Zeit immer zwei.« Er habe beobachtet, dass viele »Punker« die letzten Tage auf die Insel gekommen seien - denen misstraut er. Bislang blieb es auf der Insel aber weitgehend friedlich.
    • 6/3/202210:50:00 AM
      Kristin Haug schreibt: Die Sylt-Sprenger in meinem Zug wollen zum Duschen ins Schwimmbad.

      Dazu ein kurzer Servicepost von meiner Seite: Liebe Sylt-Sprenger, wenn ihr ohnehin in der »Sylter Welle« zu Westerland seid, empfehle ich die rote Röhrenrutsche. Die geht so ab.
    • 6/3/202210:46:00 AM
      Die Stuttgarter haben eine besondere Beziehung zu ihrem Hauptbahnhof: Der alte marode, der neue lieferte sich über Jahre ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Berliner Flughafen BER um den Titel »Deutschlands größtes Baudesaster«. Heute ist vom Bahnhof vor lauter Menschen kaum noch etwas zu sehen. Wahnsinn. Trotzdem ist die Menge rücksichtsvoll. Einer alten Dame mit Rollator wird geholfen.
    • 6/3/202210:42:14 AM
      Mit dem 9-Euro-Ticket rücken wir alle einander näher. Die Maskenpflicht gilt weiter. Wir haben unsere Reporter:innen gefragt: Wie viel Prozent der Passagiere tragen Masken?

      Kristin Haug auf dem Weg nach Sylt vermeldet vorbildliche: 100 Prozent.
      Bei Christine Keck in Süddeutschland liegt sie immerhin noch bei geschätzten: 80 Prozent.
      Peter Maxwill in der Sächsischen Schweiz schätzt: 60 Prozent.


    • 6/3/202210:31:12 AM
      Leser Heiko Focken hat ein besonders hübsches 9-Euro-Ticket bei der Naumburger Straßenbahn ergattert. 

      »Das kann ich in 30 Jahren noch den Kindern oder Enkeln zeigen – oder morgen dem Busfahrer im Bayerischen Wald oder dem Kontrolleur auf der Hafenfähre in Hamburg.«
    • 6/3/202210:30:00 AM
      Königstein. Ein älteres Paar ist eingestiegen, das seit 20 Jahren nicht mehr in einem Zug saß. Sie ist begeistert, wie problemlos alles läuft. Er säße lieber im Auto. Er sagt: »Die Hälfte der Züge sind verspätet, das hört man doch immer wieder.« Dieser hier übrigens auch: vier Minuten Verspätung.
    • 6/3/202210:25:00 AM
      Auf Ebay lockt der Verkäufer mortl91 mit einem bemerkenswerten Angebot: das 9-Euro-Ticket für 19,99 Euro, »Super Schneller Versand«. 
    • 6/3/202210:23:01 AM
      Morgen auf SPIEGEL.de: »9-Euro-Ticket, der Tag danach – Reisen mit der Schnapsmaske«
      Mitfahrerin im Zug von Hannover nach Hamburg: »Hat hier irgendwer seine Maske in Wodka getränkt?«
    • 6/3/202210:17:35 AM
      Auf Sylt kapituliert Fabian Pieper vor der statistischen Erfassung aller Schulklassen: 
      »Da fährt doch kein normaler Mensch mit«, flucht ein Mann mit österreichischem Akzent. Auf Nachfrage erzählt er, sein Regionalzug sei voll mit Schulklassen. Er geht wütend weiter – und steigt trotzdem ein. In der Tat reisen heute viele Schüler der Insel: Meine unvollständige Strichliste habe ich nach mehr als 25 Gruppen vorzeitig beendet.
    • 6/3/202210:15:00 AM
      Guten Tag, liebe Mitreisende,

      das Wochenende steht vor der Tür, das 9-Euro-Ticket weckt die Abenteurerreisenden in uns aus ihrem Dornröschenschlaf, das deutsche Regionalbahnnetz breitet sich vor uns aus wie frisch gefallener Schnee.

      Unsere Titelgeschichte zum deutschen Verkehrsexperiment finden Sie bei SPIEGEL+

      Zudem werden heute sechs Reporter:innen live für sie berichten. Es erwarten Sie Lach- und Sachgeschichten aus Regionalbahnen und Nahverkehr, von Bahnhöfen und überfüllten Zügen, aus Urlaubs- und Alltagsverkehr. 

      Wenn euch etwas Lustiges, Schönes, Spannendes im Nahverkehr passiert, schickt uns gern Zitate, Beobachtungen oder Schnappschüsse per Mail: benjamin.maack@spiegel.de 
    • 6/3/202210:11:39 AM
      Nicht alle Schienen führen nach Sylt. Mit dem 9-Euro-Ticket lassen sich die schönsten Strecken Deutschlands erkunden. Unser Reise-Team hat drei Experten und Expertinnen zu ihren Lieblingsverbindungen befragt: 


    • 6/3/202210:07:31 AM
      Noch ein Blick tief in den Maschinenraum des SPIEGEL:

      Gestern:
      Ich: »Cool wäre es auch, wenn die Reporter:innen berichten, was so im Speisewagen los ist.« 
      Kollege: »Regionalbahnen haben keine Speisewagen, Benjamin.«

      Heute:
      Ein Chef: »Cool wäre es auch, wenn die Reporter:innen berichten, was so im Speisewagen los ist.«
      Ich: »Regionalbahnen haben keine Speisewagen.«
    • 6/3/202210:06:03 AM
      Für die S1 zwischen Dresden und der tschechischen Grenze ist heute Zugbegleiter Toni Langer zuständig. Er erkennt bislang keinen Ansturm auf die Bahn, damit rechne er erst in der Urlaubszeit. »Schön ist, dass die Züge wieder voll sind«, sagt er. »Nicht so schön ist, dass ich heute um 2.30 Uhr aufstehen musste.« 
    • 6/3/202210:04:19 AM
      »Ich bereite mich mal so langsam vor – mit Blicken in die einschlägigen subkulturellen Social-Media-Gruppen. Zum Beispiel »Chaostage Sylt (offiziell)« mit 1175 Mitgliedern. Da gibt es dieses Anreisevideo (mit eher selten gesehener Biermarke, was mich als früheren Bewohner des Wuppertals ja freut).«

      Kollege Himmelrath liegt scheinbar immer noch im Bett. Aber auch er hat die Telegram-Gruppe »Chaostage Sylt 2022« entdeckt. Wollen wir zusammen, Armin? Betreffs Biersorte müssen wir dann aber noch mal in Verhandlungen treten. 
      Kommentar des Kollegen Maack
    • 6/3/202210:02:27 AM
      Der 9-Euro-Ticket-Effekt: Dicke Luft und alle stehend im RE 5 von Esslingen Richtung Stuttgart. Mein Nachbar schwitzt. Ein Mann mit Kinderwagen fragt sich, wie er gleich aus der Bahn kommt. 
    • 6/3/20229:58:41 AM
      Geschickt eingefädelt, Maren. Nee, Quatsch, haut raus! Ich freue mich über eure und Ihre Zugzuschriften. benjamin.maack@spiegel.de
      Äh, Benjamin, sollen wir für die Leser:innenzuschriften einfach immer deine E-Mail-Adresse nehmen? Das ist dann doch einheitlicher, oder?
    • 6/3/20229:56:12 AM
      Das ist Deutschland: Hier sagen die Mitreisenden noch Mallorca – mit L.
    • 6/3/20229:56:00 AM
      Umstieg in Esslingen. Zwei gute Seelen am Bahnhof, sie achten darauf, dass es kein Gequetsche gibt am Bahnsteig, oder melden Störungen. Sabrina ist drei 9-Euro-Ticket-Monate lang Ferienjobberin, sie fährt nicht so oft Bahn: »Zu teuer.« Und Dominik, der sagt: »Heute ist sehr viel Stress.« Auf Bahn-Deutsch heißen sie: Reisendenlenker:innen, und das ist ja schon fast Poesie. Schicken Sie uns gerne Ihre liebsten Begriffe aus dem Bahn-Deutschen per Mail an: benjamin.maack@spiegel.de
    • 6/3/20229:53:11 AM
      Zum Thema »Mobilität bei Jugendlichen« schreibt uns ein Streetworker aus dem ländlichen Raum:
       
      »Mobilität ist seit jeher ein hochrelevantes Thema für die Jugendlichen. Fahrrad im Dorf, dann der Roller und dann endlich das Auto. Öffentlicher Nahverkehr wird nur zur Schule und zurück genutzt. Die dafür vorgesehene Fahrkarte erlaubt nichts anderes. Freund:innen aus dem Nachbardorf können nicht besucht werden, sofern es nicht auf der Strecke zur Schule liegt.
       
      Das 9-Euro-Ticket mussten wir Streetworker:innen erst bekannt machen. Aber jetzt wird das hier der Renner! Endlich raus aus dem Dorf oder der Kleinstadt.«
    • 6/3/20229:53:00 AM
      Und ich kann nun auch die naheliegende Frage beantworten, ob es schön ist in Schöna. Hell, yes! Ich bin übrigens der einzige Fahrgast, der hier in den Zug gen Westen steigt. 
    • 6/3/20229:50:23 AM
      Mitfahrerin im Zug von Hannover nach Hamburg: »Hat hier irgendwer seine Maske in Wodka getränkt?«
    • 6/3/20229:50:00 AM
      Ich bin wieder live. Und muss schnell klarstellen: Mir wurde hier vorhin vorgeworfen, ich dächte mir lustige Bahnhofsnamen aus. Ich? Grüße aus Krippen!
    • 6/3/20229:47:12 AM
      Zum Thema Timo, Julius und die Zerstörung von Sylt. Ich dachte erst, das ist ja eine niedliche Idee. Aber »Aktion Sylt 2022« scheint da schon was zu planen.
    • 6/3/20229:35:30 AM
      Gerne würden wir mehr von unserem Kollegen Peter Maxwill aus der Sächsischen Schweiz lesen – aber der Handyempfang bricht immer wieder ab. Wir sind mit unserem Projekt wahrscheinlich vier Jahre zu früh unterwegs: Ab 2026 soll es auf allen Strecken der Deutschen Bahn Mobilfunknetz »ohne Unterbrechung« geben, versprach die Bahn schon im vergangenen Jahr. Der damalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verkündete damals: »Die Zeit des ›Ich hab kein Netz‹ muss ein Ende haben.«  Da können wir ihm ausnahmsweise nicht widersprechen. 
      Die Sächsische Schweiz ist herrlich, aber ein Handy bringt einem hier nicht viel.
      Peter Maxwill
    • 6/3/20229:32:01 AM
      Sylt, kurz nach 11 Uhr. Kollege Fabian Pieper hat sich auf die teilnehmende Beobachtung verlegt und berichtet: 
      Im Bistro »Sylt Entrée« genießt eine Rentnerin ihr Bier und eine Zigarette und blickt dabei entspannt auf das wuselige Treiben auf dem Bahnsteig, wo sich immer mehr Schulklassen einfinden, um den Heimweg Richtung Festland anzutreten.
      Kurz danach: Ein SPIEGEL-Redakteur genießt ein Bier... äh, Scherz.
    • 6/3/20229:25:47 AM
      Bad Schandau, elf Minuten Verspätung. Jeder Autofahrer, der einmal so lange im Stau stünde, wäre längst auf den Zug umgestiegen. Aber ich halte aus!
    • 6/3/20229:23:25 AM
      »Sylt ist das neue Mallorca«, sagt Julius. Ein User aus der Discordgruppe hat wohl ein 30-Liter-Bierfass dabei und zehn Flaschen Korn. Für Samstagabend ist eventuell ein Rave auf der Insel geplant. Timo und Julius wollen sich überraschen lassen. Einen Schlafplatz haben sie noch nicht. »Irgendwo wird noch Platz sein.« 
    • 6/3/20229:14:19 AM
      Timo und Julius fahren am ersten 9-Euro-Ticket-Wochenende nach Sylt: »Wir werden die Insel noch im Urzustand sehen – im August kommen wir dann wieder.« 
    • 6/3/20229:13:51 AM
      Christopher Piltz verstärkt hier gleich Maren Keller und mich im Moderationsteam. Ich glaube, er konnte die halbe Nacht nicht schlafen, weil er einen Stapel herrlicher Funfacts ausgegraben hat.
    • 6/3/20229:09:47 AM
      Zugbegleiter Jähnert hat gerade weniger zu tun als sonst: »80 Prozent der Leute haben das 9-Euro-Ticket.« Das sei praktisch, jetzt muss er kaum BahnCards anschauen, es geht alles schneller. »Stichprobenartig« lässt er sich Personalausweise zeigen. Er ist der ruhige Typ, keiner, der Stress macht. Auf die Nase hat er beim Kontrollieren noch nie bekommen. »Auch nicht von den Partygängern«, sagt er und arbeitet sich weiter durch die Waggons. Er reicht sogar seinen privaten Kugelschreiber – zum Unterschreiben des Tickets. Sie sind super, Herr Jähnert!

    • 6/3/20229:09:47 AM
      Das sind Timo und Julius. Die beiden haben sich heute zum ersten Mal persönlich getroffen. Bekanntschaft haben sie über die soziale Plattform Discord gemacht. Dort gibt es eine Gruppe, die heißt »Sylt259«. (259 sind die ersten Ziffern der Postleitzahl.) In der Gruppe gibt es 2200 Leute, und sie alle wollen nach Sylt fahren. Dieses Wochenende fahren ungefähr hundert von ihnen dorthin. In Hannover ist der erste große Treffpunkt, der Rest der Truppe will in Hamburg zusteigen. 
    • 6/3/20229:09:29 AM
      Auch unser Podcast »Stimmenfang« beschäftigt sich mit dem 9-Euro-Ticket. »Das hat schon einige Memes hervorgebracht«, so Kollege Marius Mestermann. »Aber bringt es auch die Verkehrswende voran?« Hören Sie doch mal rein!


    • 6/3/20229:08:53 AM
      Ein Leser aus den Niederlanden blickt mit Unverständnis auf die deutsche 9-Euro-Ticket-Begeisterung: 
       
      »Hier in den Niederlanden zahlt der Arbeitgeber grundsätzlich das Monatsticket, wenn Angestellte mehr als zehn Kilometer von der Arbeitsstelle entfernt wohnen. Mit dem Ticket kann man auch am Wochenende auf jeder Strecke, unabhängig von Wohnort und Arbeitsplatz fahren – und zahlt so 40 Prozent weniger für die Bahnfahrt.«
    • 6/3/20229:08:03 AM
      Kurort Rathen, Gleis 2: Blick auf die berühmte Bastei. Hier steigen fast alle Wanderinnen und Wanderer aus.
    • 6/3/20229:04:56 AM
      Kurz vor dem Bahnhof Stadt Wehlen (Sachs) lerne ich Celine und Simon kennen. Die beiden wohnen in Südbrandenburg und wollen mit dem 9-Euro-Ticket die Region erkunden. Heute Sächsische Schweiz, demnächst Dresden, Spreewald, Berlin. »Das wär sonst ganz schön teuer«, sagt Simon. 
    • 6/3/20229:03:34 AM
      Bahnhof Sylt. Kollege Fabian Pieper hat Nele kennengelernt und berichtet: 
      Nele (11) fährt gleich etwa sechs Stunden im InterCity zurück nach Kassel. Für die »schönste Zwergdackelhündin der Erde« (Zitat von Frauchen Kathrin Ripke) wäre die ganze Strecke in der Regionalbahn per 9-Euro-Ticket dann doch etwas zu weit und die Züge wären zu voll. »Da kann sie nicht in Ruhe schlafen«, so Ripke. Auf der Hinfahrt vor ein paar Tagen ging es zwischen Hamburg und Westerland aber nicht ohne Regionalbahn. Glück für Nele: Es wurde in der ersten Klasse gereist. Pech für Nele: Auch die war voll.
    • 6/3/20228:58:58 AM
      Bempflingen, kurz vor elf. Ein Sprint mit Zugbegleiter Jähnert, coole Turnschuhe, von einem Waggon zum anderen, weil die Waggons keinen direkten Durchgang haben. Er: »Normalerweise rennen hier nur die ohne Ticket.«
    • 6/3/20228:55:26 AM
      Peter Maxwill hat noch mal ausführlich darüber sinniert, was es für ihn, die Welt, das große Ganze bedeutet, zwei BahnCards zu besitzen. 
      Vielleicht kann ich meine private Bahncard als Besitzer einer Business-BahnCard übrigens doch (…) zwei Recherchereisen erledigt.
      (Anmerkung der Redaktion: Post leicht gekürzt)
    • 6/3/20228:49:33 AM
      Die S1 aus Dresden ist fast schon in Obervogelgesang, und noch immer keine Anzeichen von Verspätung, Überfüllung, ausgefallenen Klimaanlagen. Jetzt steigen zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit ein, Maskenkontrollen. Die werden gut zu tun haben.
    • 6/3/20228:48:38 AM
      Eine Freundin ist Lehrerin auf einer Gesamtschule, die Familien der Schüler:innen haben wenig Geld. Gestern hat sie für mich nachgefragt, ob und wie die 14- bis 16-Jährigen das 9-Euro-Ticket nutzen wollen. Wirklich toll: Für viele, die sich das Reisen mit der Bahn sonst nicht leisten können, bedeutet das Ticket eine Einladung zu Abenteuer und neuen Erfahrungen. Sie wollen nach Köln und an die Ostsee, wollen Freunde treffen, die sie bisher nur aus dem Internet kennen, oder zu dritt nach Berlin reisen.

      Haben Sie sich auch vom 9-Euro-Ticket zu Reiseplänen inspirieren lassen? Schreiben Sie mir unter benjamin.maack@spiegel.de
    • 6/3/20228:41:22 AM
      Ich treffe den Chef an Bord: Zugbegleiter Wolfgang Jähnert, sein Dienstbeginn war 5.11 Uhr. »Ich bin mehr geeignet für die Nachtschicht«, sagt er und begrüßt die Fahrgäste über Lautsprecher. »Herzlich willkommen!« Er ist auf seiner Leib- und Magenstrecke unterwegs: zwischen Tübingen und Stuttgart. Vor zwei Jahren hat er sich umschulen lassen. Ein Leben mit vielen Stationen, fast wie Zugfahren. Industriemechaniker, Wirtschaftsingenieur, in der Lagerverwaltung eines Automobilzulieferers. Jetzt kontrolliert er Tickets. »Hier habe ich meine Freiheit, sitze in keinem Büro.« 
       
    • 6/3/20228:35:10 AM
      In Schmilka gibt’s vor allem: Wanderwege. Deshalb ist die S-Bahn auch recht voll, vor allem mit Rucksack tragenden Tagesausflüglern. Der Weg dorthin ist aber nicht nur wunderschön, sondern auch voller Orte, die auf eher unschöne Weise Bekanntheit erlangten: Heidenau, Pirna, ihr wisst schon.
    • 6/3/20228:31:31 AM
      Halt in Einbeck-Salzderhelden. Würde es im Supermarkt ein »Salz der Helden« zu kaufen geben, ich würde es sofort nehmen. 
    • 6/3/20228:28:39 AM
      Gibt es in Schmilka auch Milka, Peter?
    • 6/3/20228:25:04 AM
      Tübingen, Gleis 2. Große Runde bis zum Bodensee und zurück. Vor dem Bahnhof ist eine Riesenbaustelle, ein Boris-Palmer-Projekt. Im Herbst kann ich mein Rad in der Fahrradtiefgarage mit 1100 Plätzen versenken. In die Regionalbahn Richtung Stuttgart steigt fast niemand ein. Von wegen Gedränge.
    • 6/3/20228:24:17 AM
      Liebe Kristin, deine Frage zu Schöna kann ich leider nicht beantworten, meine Reiseverbindung sieht bereits um 11.21 Uhr einen Ausstieg in Schmilka-Hirschmühle vor. Aber ich werde von dort in Richtung Schöna blicken und berichten! Bahnfahrerehrenwort.
    • 6/3/20228:24:12 AM
      Hab mich schon gewundert, warum sich jemand in Thüringen für RWE interessiert.
    • 6/3/20228:20:02 AM
      Kollege Niggemeier ist auch on Bord. Leider falsche Zuggattung. Das wird ein böses Erwachen, wenn die Kontrolleurin kommt.
    • 6/3/20228:16:15 AM
      Peter, verrätst Du uns gleich, ob es in Schöna noch schöna wird?
    • 6/3/20228:14:02 AM
      Weiß jetzt, dass mein Zugführer Norbert Fritz heißt. Er »begleitet uns auf der Reise«. Und draußen zieht Deutschland vorbei. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Bäume grün. Sylt, ich komme! 
    • 6/3/20228:12:01 AM
      Bin schon seit drei Stunden unterwegs und wurde noch nicht einmal kontrolliert.
    • 6/3/20228:11:49 AM
      Während ich meinen Wartezeitkaffee genieße (angemessen ehrfürchtig!), lerne ich vor den Ticketautomaten im Dresdner Hauptbahnhof einen „Automaten Guide“ kennen. Die Bahn habe ihn extra wegen des 9-Euro-Tickets eingestellt, sagt der Mann: „In der vergangenen Wochen war viel los, jetzt wird’s weniger. Die Leute mögen das Angebot!“
    • 6/3/20228:11:44 AM
      Rubrik »erhellendes von Leser:innen«:

      In diesem Fall (Screenshot anbei) ist mit »Fuck RWE« sicherlich nicht der Energiekonzern, sondern der Fußball-Club Rot-Weiß-Erfurt (=RWE) gemeint. Aber schön, dass Mitteldeutschland bei diesem sonnigen Wetter grüne Energie herstellt.

      Herzlichen Dank!
    • 6/3/20228:11:17 AM
      Ein Schaffner und eine Schaffnerin rasten eben noch voll aus: »Einsteigen, los jetzt«, brüllen sie nach draußen. »Meine Fresse«, bellen sie hinterher. Eine Minute später, durch den Gang laufend, dann: »Moin, moin.« 
    • 6/3/20228:10:47 AM
      Kollege Fabian Pieper meldet von Sylt: Die Journalistendichte nimmt zu in Westerland: Momentan sind drei Medienhäuser für fünf Gleise vor Ort.
    • 6/3/20228:09:15 AM
      Hab ich gerade Thermomix gelesen? (Oute mich als großer Fan.) 
    • 6/3/20228:08:25 AM
      „Alter, er hat‘s geschafft. Was ein Film“, sagt einer mit langen Haaren und Brille zu seinem Kumpel. Ich habe es auch geschafft, bin durch die Massen am Göttinger Bahnhof gerannt und sitze nun in der Regionalbahn nach Hannover. 
    • 6/3/20228:07:18 AM
      Kurz mal laut nachgedacht. Ein wenig klingt Volker Wissings Zitat doch auch, als würden ihm alle Züge gehören und als würde er uns in sein rollendes Zuhause zu einer Thermomix-Party einladen.
      Ich lade alle ein, das mit einem Lächeln zu machen, Freude daran zu empfinden.
      Volker Wissing
    • 6/3/20228:03:54 AM
      Nur wenige Minuten für den Umstieg. Warum habe ich mich nicht direkt vor der Tür positioniert? Die anderen Fahrgäste sind mir da einen Schritt voraus. Gleich heißt es: rennen.
    • 6/3/20227:59:03 AM
      9-Euro-Ticket, malerisch. So schön hat's ein Leser auf der Strecke zwischen Neubrandenburg und Timmendorfer Strand. Gute Reise!

    • 6/3/20227:56:04 AM
      Das ist Samuel Ritzkowski. Er fährt mit einem Kommilitonen von Jena nach Bochum. Dort findet die Bundesfachschaftstagung Physik (ZaPF) statt. 150 bis 200 Fachschaftsvertreter treffen sich dort, um über hochschulpolitische Fragen zu diskutieren. Wie entwickeln sich die Studienanfängerzahlen? Reicht das Bafög? Ritzkowski fährt mit dem Semesterticket. Er sagt, das könnte durch das Neun-Euro-Ticket nun günstiger werden, die Studierendenvertretung würde gerade daran arbeiten. Ritzkowski sagt, der einzige Nachteil beim Bahnfahren sei das viele Gepäck, das man herumschleppen müsse. Er hat einen großen Reiserucksack dabei, weil er dieses Wochenende in einer Turnhalle übernachtet. 
    • 6/3/20227:54:49 AM
      Kollege Fabian Pieper berichtet von Sylt: Größter Aufreger bislang an den Gleisen in Westerland: Ein Bahnhofsmitarbeiter kann nicht nachvollziehen, wieso es Currywurst erst ab 11 Uhr gibt. Berechtigte Kritik, wie ich finde.
    • 6/3/20227:53:32 AM
      Volker Wissing mit Schmackes über das 9-Euro-Ticket: 
      „Ich lade alle ein, das mit einem Lächeln zu machen, Freude daran zu empfinden.“ 
    • 6/3/20227:51:24 AM
      Bevor wir uns wieder der Zukunft der Mobilität widmen, noch ein kurzer Schwenk in die Bahngeschichte: Die Strecke Leipzig-Dresden ist eine der ältesten Bahnstrecken überhaupt. Bitte trinke deinen Bahnhofskaffee also mit der angemessenen Ehrfurcht, lieber Peter.  
    • 6/3/20227:49:25 AM
      @Peter: Könntest du bitte aufhören, dir Dorfnamen auszudenken? #weinböhla
    • 6/3/20227:46:42 AM
      Ein Leser hat eine treffliche Theorie, warum die Züge heut nicht brechend voll sind: Heute ist WELTFAHRRADTAG. Danke für die Nachricht und einen schönen Tag. 
    • 6/3/20227:45:45 AM
      Die Verantwortung für die Verspätungsminute weise ich natürlich zurück, liebe Maren! Keine Ahnung, was da in Weinböhla los war. Im Zweifel: Verzögerungen im Betriebsablauf.
    • 6/3/20227:44:39 AM
       
      Kollege Pieper hat auf Sylt mit zwei Bahnreisenden gesprochen: 
      »Scheiß Jungesellenabschiede« flucht Hauke Christiansen, als um kurz nach halb neun eine Gruppe grölender Menschen mit aufgedrehter Bluetoothbox an ihm und seiner Frau Heidi vorbeilaufen. Knapp 40 Minuten brauchen die beiden von Niebüll in Schleswig-Holstein nach Westerland – das Ehepaar ist oft auf der Insel und spart durch das 9-Euro-Ticket jetzt den Großteil der Fahrtkosten. Unzufrieden ist Hauke Christiansen trotzdem: »Die Bahn sollte mehr Fahrradabteile zur Verfügung stellen, es nervt wirklich, dass so wenig Platz für die Räder ist.« Jetzt geht's mit Tretrollern, die unterm Sitz verstaut werden können, weiter zum Geburtstagsfrühstück mit Freunden. 

       
    • 6/3/20227:43:51 AM
      Ankunft Dresden Hbf, null Minuten Verspätung, „bitte alle Fahrgäste aussteigen“. Ich hab jetzt 42 Minuten Zeit, bis meine S-Bahn in Richtung Schöna abfährt. Kaffee!
    • 6/3/20227:40:04 AM
    • 6/3/20227:37:27 AM
      Wir haben dank Peter die erste Minute Verspätung. Aber nervenkitzelmäßig zählt das ja nur halb, solange man keinen Anschlusszug erwischen möchte. 
    • 6/3/20227:37:24 AM
      Ingo Wortmann ist zwar Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen – aber offenbar nicht gerade ein Visionär. Oder ein Freund der Personenbeförderung allgemein.
       
      Im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland wurde er zum 9-Euro-Ticket folgendermaßen zitiert: »Wir werden mittelfristig die fehlenden Gelder auf die Fahrpreise umschlagen müssen oder das Angebot einschränken. Die Ticketpreise werden also weiter steigen – nicht direkt zum 1. September, aber in den nächsten Preisrunden. Leider kommen wir dann in die Situation, dass Menschen, die ohnehin schon belastet sind, für ihre Fahrten mehr bezahlen müssen.« 
       
      Das ist so: Hey, wir machen eine 9-Euro-Bahnticket-Party!!! (ab 7 Uhr morgens im Newsroom von SPIEGEL.DE) 
    • 6/3/20227:37:05 AM
      Mein Bruder hat mich gerade gefragt, ob ich Bratwürste mitgenommen habe. So sind sie, die Thüringer. Truth is: Ich bin gestern erst von Hamburg nach Suhl gefahren, der ICE hatte Verspätung, ich habe meinen Anschluss in Göttingen verpasst, hing dort zwei Stunden auf dem Bahnhofsvorplatz herum und bin erst 20:30 Uhr in Suhl angekommen. Keine Zeit, um Bratwürste zu kaufen. 
    • 6/3/20227:31:17 AM
      Liebe Mitfahrerinnen und Mitfahrer unseres Bahn-Blog-Abteils:

      1. Ja, der Geruch, das sind nasse Socken und eine Brotdose mit einem lauwarmen Kanten Fleischwurst.
      2. Wenn euch etwas Lustiges, Schönes, Spannendes im Nahverkehr passiert, schickt uns gern Zitate, Beobachtungen oder Schnappschüsse per Mail: benjamin.maack@spiegel.de  

      (Beschimpfungen wegen miesen Humors und allgemein zuwenigjournalistischen Verhaltens werden hier nicht gepostet, aber vom Redakteur mit in eine schlaflose Nacht genommen.)
    • 6/3/20227:30:14 AM
      RE 16509 hat den Haltepunkt Weinböhla mit einer Minute Verspätung verlassen. Hoffentlich holen wir das bis Dresden wieder auf.
    • 6/3/20227:28:16 AM
      Die Erste Klasse ist hier im RegionalExpress im hintersten Abteil. Nur ein Mann schläft dort. Alle anderen Plätze sind leer. Dahinter kommt noch ein Lokführerstand, da sitzt auch ein Bahnangestellter, der aber nicht mit mir reden will. Ein Foto darf ich aus dem Fenster nach hinten raus auch nicht machen. Schade. 
    • 6/3/20227:26:21 AM
      Hermannstraße. Einmal herum um die Hauptstadt. War nett, viel grüne Aussicht. Aber voll war’s nicht. Ich fahre jetzt mal ins Büro, vielleicht ist da mehr los.
    • 6/3/20227:24:10 AM
      Wir halten fest: Der schönste Ortsname an der Strecke bisher ist Großengottern. Es wird Zeit, dass jemand nach Jena Paradies fährt...
    • 6/3/20227:22:41 AM
      @Kristin: Mach mal gern beides. Danke.
    • 6/3/20227:21:59 AM
      Ich sollte noch mal zurück nach Großengottern fahren, um ein Foto zu machen. Was meint ihr? Sylt oder Großengottern? 
    • 6/3/20227:21:28 AM
      Noch eine interne Enthüllung aus dem SPIEGEL-Chat: Meine Ressortleiterin möchte wissen, warum ich eine private UND eine dienstliche BahnCard habe. Weil es vielleicht noch mehr Leute interessiert, hier die Erklärung: Die BahnCard Business darf man aus steuerlichen Gründen wirklich nur für Geschäftsreisen nutzen (so wurde mir das jedenfalls eingebläut). Gern geschehen, Cordula!
    • 6/3/20227:18:07 AM
      Wer kann lesen, was auf diesem Gebäude steht? Das war Mühlhausen.
    • 6/3/20227:16:05 AM
      Kurz hinter Nünchritz lerne ich Marcel kennen (»Nee, bidde keen Foto«). Er nutzt das 9-Euro-Ticket heute für einen Urlaubstrip nach Dresden – und in den nächsten drei Monaten steigt er auch für den Weg zur Arbeit ins mittelsächsische Döbeln auf die Bahn um. »Aber danach fahr ich bestimmt wieder Auto, das ist einfach billiger als ein normales Monatsticket.«

      Wer sagt’s dem Verkehrsminister?
    • 6/3/20227:15:34 AM
      Heidelberger Platz. Von etwa 50 Plätzen in meinem Waggon sind sieben besetzt. Die Berliner sind entweder alle schon bei der Arbeit oder daheim geblieben.
    • 6/3/20227:14:01 AM
      @Kristin: Großengottern?! Pic or it didn't happen!
    • 6/3/20227:11:51 AM
      Tu es! Wir brauchen Blickwinkel, Blickwinkel, Blickwinkel. »Dösend im Vierersitz, von peinlich berührten Mitreisenden taxiert« fehlt uns noch. #gonzo
      Warum habe ich mir eigentlich keinen Sekt eingepackt? Darf ich im Dienst trinken? (Vielleicht haben Kerstin Schütze und ihre Freundinnen noch einen Schluck für mich übrig?)
      Kristin Haug
    • 6/3/20227:10:37 AM
      Unplanmäßiger Halt in Großengottern. Hier hat jemand »Fuck RWE« an ein verfallenes Gebäude gesprayt. Und gegenüber stehen Solaranlagen auf dem Feld. Ein Hoch auf das grüne Mitteldeutschland. 
    • 6/3/20227:07:25 AM
      Benjamin hat den internen Chat gepostet. Das ist so ein Angela-Merkel-in-der-Umkleide-der-Fußballnationalmannschaft-Moment. 
    • 6/3/20227:07:11 AM
      Kollege Armin Himmelrath berichtet aus dem Bett. Bin grad so ein bisschen zwischen »Das ist der Spirit!« und »Das wird Folgen haben.«
      Aus dem bequemen Bett heraus verfolge ich angenehm dösend die unverzagten Bemühungen meiner Kolleginnen und Kollegen, volle Züge zu finden. Dabei wissen Profis doch längst: Richtig voll wird es erst, wenn sich heute Nachmittag halb Nordrhein-Westfalen auf den Weg in die Niederlande macht. Ich glaube, bis dahin drehe ich mich noch mal rum.
    • 6/3/20227:06:46 AM
      Messe Nord. Der Kampfsportler steigt aus, bin erleichtert. Die Bahn nun praktisch leer! Hier stimmt doch etwas nicht.
    • 6/3/20227:04:05 AM
      Beuselstraße. Der erste Musiker ist zugestiegen. Normalerweise ein großes Ärgernis, man kann ja nicht weitergehen. Dieser ist aber musikalisch ganz gut, singt in fremdländischer Sprache irgendwas mit „Ukraine“, sammelt danach Geld mit dem Spruch „Grüße aus der Ukraine“. Bei aller Sympathie bin ich doch überzeugt: Dieser Mann war niemals in der Ukraine.
    • 6/3/20227:03:38 AM
    • 6/3/20226:59:50 AM
      Eilmeldung aus Sachsen: RE 16509 hat die 13-minütige Standzeit in Riesa planmäßig beendet, derweil ist die Maskenverweigerin gegenüber eingeschlafen, leider ist dabei die revolutionär ums Kinn geschnürte OP-Maske hochgerutscht. Jetzt sind versehentlich Mund und Nase bedeckt, sollte ich sie wecken und auf das Malheur ansprechen?
    • 6/3/20226:57:43 AM
      Frag ihn, was das Schriftzeichen-Tattoo bedeutet.
      Schönhauser Allee. Man hat uns Reportern gesagt, wir sollen Mitreisende ansprechen und mit ihnen über ihr Verkehrsverhalten reden. In Berlin macht man so etwas unter keinen Umständen. Außerdem sitzt gegenüber immer noch der Tätowierte. Er wippt aggressiv mit dem Bein und klopft im Takt der Musik aus seinem Kopfhörer nervös auf seinen Rucksack. Warum steigt der nicht um? Vielleicht auch Journalist? Sind sonst noch welche unterwegs? 
      Stefan Kuzmany
    • 6/3/20226:57:33 AM
      Die S-Bahn immer noch erstaunlich moderat gefüllt. Niemand mag sich zu mir und dem tätowierten Kampfsportler setzen. Draußen zieht der Wedding vorbei.
    • 6/3/20226:51:51 AM
      Die Standzeit in Riesa zieht sich. Gegenüber auf Gleis 3 hält der ICE nach Wiesbaden, während bei mir im Abteil eine betagte Maskenverweigerin einen Vortrag über die fragwürdige Ästhetik von FFP2-Masken hält (sie doziert auch irgendwas über körpereigene Abwehrkräfte, aber da lenkt mich die Abfahrt des ICE auf Gleis 3 schon wieder ab).
    • 6/3/20226:49:58 AM
      Der Regionalexpress nach Göttingen ist voll. Kerstin Schütze und ihre Freundinnen haben keinen Sitzplatz mehr bekommen und hocken im Gang. Aber sie nehmen es mit Humor. Ihr Lachen dringt bis ins Abteil vor. Es ist ihr erster gemeinsamer Städtetrip seit Corona.
    • 6/3/20226:45:54 AM
      »Liebe Fahrgäste, wir haben in Riesa jetzt eine planmäßige Standzeit von 13 Minuten.« Johannes, der seinen Mitschüler:innen eben den Hotspot spendiert hat, frohlockt: »Digga, ich hol mir was zu essen.« Problem: Außer einem Snackautomaten ist da draußen nicht viel, Johannes bleibt sitzen.
    • 6/3/20226:45:41 AM
      Könntest du ihn nicht sehr lieb fragen? Oder mit der aufgerollten "Zeit" als letzte Möglichkeit zur Selbstverteidigung? 
      Landsberger Allee. Frage mich, was die fernöstlichen Schriftzeichen bedeuten, die der junge Mann gegenüber auf den Unterarm tätowiert hat. Weiß er es selbst? Und wie kann er sicher sein, im Tattooshop nicht betrogen worden zu sein? Traue mich nicht zu fragen, will keine aufs Maul. Vielleicht entfalte ich gleich mal meine Zeitung.
      Stefan Kuzmany
    • 6/3/20226:37:49 AM
      Ostkreuz. In Sichtweite nur zwei Menschen, die die Maske unter der Nase tragen, die sinnloseste aller Maskenverweigerungsstrategien. Sie setzen sich natürlich direkt mir gegenüber. Die ständig durchgesagten Aufforderungen zum Maskentragen scheinen sie nicht zu stören. Will mich aber nicht beschweren: Erstaunlich geringe Unter-Nasen-Quote für Berlin.
    • 6/3/20226:36:18 AM
      Das sind Kerstin Schütze und Barbara Dietrich. Sie fahren heute mit ihren Freundinnen von Saalfeld nach Amsterdam. Die Tickets haben sie schon vor einer Weile gekauft – zwei Wochen bevor die 9-Euro-Tickets angekündigt wurden. Jetzt wollen sie mal schauen, ob sie sich nachträglich den Rabatt auf die Nahverkehrszüge holen können. Und hier die erste schlechte Nachricht, der Zug hat 20 Minuten Verspätung. Sie werden ihren Anschluss in Göttingen nicht schaffen. So wie ich. »Hilft alles nichts«, sagt Schütze. »Jetzt machen wir uns erst mal einen Sekt auf.«
    • 6/3/20226:35:44 AM
      Noch eine wichtige Durchsage an die Mitreisenden: 

      Wir werden versuchen, in den nächsten Stunden auf Kalauer zu verzichten. Also kein: »in vollen Zügen«, »Zugpferde«, »Zugvögel«, »Lokvögel«, »Und ewig lockt die Lok«, »locker Lokig« (als Synonym für »typisch Bahn«), »zugig« (als Synonym für »typisch Bahn«), »zugvorkommend«, »zuggegen«, »bahnnal« et cetera.
       
      Versprechen können wir natürlich nix. Wie bei den Zugplänen der Bahn gilt auch hier und heute in diesem Liveblog: 
      BITTE LESEN SIE UNSERE PLÄNE ALS UNVERBINDLICHE ANGEBOTE!!! 
    • 6/3/20226:29:31 AM
      Abfahrt Hermannplatz mit der S42. Bin etwas enttäuscht, weil ich sofort einen Sitzplatz gefunden habe. Draußen scheint die Sonne. Freue mich auf eine entspannte Rundreise. Sollte es langweilig werden, habe ich mir als Lektüre die »Zeit« eingepackt.
    • 6/3/20226:28:56 AM
      Zwischen Kühren und Oschatz, im wunderschönen sächsischen Nichts, kann von Handyempfang keine Rede sein. Das wär im Auto auf der Landstraße da draußen vermutlich ähnlich, aber da sitzt nicht Johannes in der Nähe. Er spendiert seinen Mitschülern jetzt einen Hotspot über sein Handy. »Digga, nice!« 
    • 6/3/20226:24:09 AM
      Die U8 ist erstaunlich leer. Ich bin offensichtlich zu früh dran. Erster Zwischenfall: Frau fällt fast von der Sitzbank gegenüber (locker). Sie lacht, steht auf. Sofort setzt sich Mann mit Baby auf dem Arm. Dem Kind scheint das Wackeln zu gefallen. Die BVG hat einen künftigen Kunden gewonnen.
    • 6/3/20226:22:09 AM
      Der Kollege aus dem Videoressort ist schon auf der Insel.

       

      Auf dem Bahnhofsvorplatz in Westerland herrscht kurz nach acht noch gähnende Leere. Das wird sich wohl bald ändern, denn mit Beginn des Pfingstwochenendes beginnt auf der Nordseeinsel die touristische Hochsaison.
      Fabian Pieper
    • 6/3/20226:21:58 AM
      Das hier ist Benjamin Diekmann, Lehrer all der Neuntklässler in meinem Zug, wir kommen zwischen Borsdorf und Wurzen ins Gespräch. Er habe kaum geschlafen, sagt er, die Bahnfahrt und das drohende Chaos habe ihn fertig gemacht. Jetzt haben alle Jugendlichen einen Sitzplatz, der Zug ist pünktlich, und Diekmann grinst: »Alles total entspannt, gute Reise noch!«
    • 6/3/20226:20:39 AM
      Ich bin ja ein großer Fan der sinnlosen Wortwitze. Hat sich jeder schon ein Live-Ticket besorgt? 
    • 6/3/20226:20:01 AM
      Guten Morgen aus Berlin vom schönsten U-Bahnhof der Republik: U8 Schönleinstraße. Hier wie immer pralles Leben und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr (Blumen, Heroin). Von hier weiter zur Hermannstraße, dort Umstieg in die Ringbahn, meinen Einsatzort.
    • 6/3/20226:17:24 AM
      Der erste von fünf Umstiegen bis Sylt ist in Neudietendorf. Ich bin schon ein paarmal hier gestrandet. Wer es ruhig mag, ist hier genau richtig. Viel los ist in dem Örtchen nicht, aber die Bahnsteige sind krachend voll. 
    • 6/3/20226:14:37 AM
      Affekthumor jenseits der Schmerzgrenze…

      Kollegin kommt vorbei:
      »Seid ihr Pano?«
      »Wir sind heute Bahno!!«
      Alle: »…«
      »Autsch. Das war schlimm. Tut mir so leid. Ich… tut mir leid.«
    • 6/3/20226:09:49 AM
      Wir haben gerade Arnstadt passiert. Eine Kollegin aus dem Kino, in dem ich als Teenager gearbeitet habe, hat immer Arnschd zu Arnstadt gesagt, das fand ich irre.
    • 6/3/20226:06:08 AM
      @Peter

    • 6/3/20226:06:06 AM
      Für Reisende Richtung Dresden wird’s jetzt eng: Am ersten Zwischenhalt sind drei neunte Klassen des Gymnasiums Engelsdorf eingestiegen, sie besuchen heute den Sächsischen Landtag. Ihre Klassenlehrerin ist nervös, sie sagt: »Einerseits gut, dass wir so günstig unterwegs sind. Andererseits hab ich Angst, dass es sehr voll wird.«
    • 6/3/20226:00:02 AM
      Nun steigt Peter Maxwill mit ein. Er ist übrigens passionierter Bahnfahrer.
       



      Ein Auto habe ich noch nie besessen, meine erste Bahn-Rabattkarte hingegen bekam ich 1987 (da wurde ich geboren, »Kinderausweis zum Familien-Pass« hieß das damals). Wenn ich zwischen Leipzig und Magdeburg unterwegs bin (oft!), weiß ich deshalb aus langjähriger Erfahrung, wo es noch freie Plätze gibt. Privat bin ich mit BahnCard 25 unterwegs, beruflich mit BahnCard 50 – dafür habe ich nie Interrail gemacht: Das fand ich noch komplizierter als den DB-Tarifdschungel. 
      Peter Maxwill
    • 6/3/20225:58:27 AM
      Ich fühle mich wie früher, als wir mit dem Wochenendticket losgefahren sind. Fünf Freunde, Samstagmorgen, Bahnhof Suhl. Uns stand die Welt offen. Einmal sind wir nach Frankfurt gefahren und haben uns im Kino »Titanic« angeguckt. Und dann ging’s wieder zurück. Einmal sind wir zur Hanfparade nach Berlin gefahren. Als Provinzkind hatte ich immer schon Fernweh, mit dem Wochenendticket konnte ich es ein bisschen überwinden. 
    • 6/3/20225:56:40 AM
      Guten Morgen aus Deutschlands größtem Bahnhof in Leipzig! Hier ist noch eher wenig los, mit Ausnahme von Bahnsteig 21, wo um Punkt 8 der Regionalexpress 16509 nach Dresden startet. Da drängen sich die Fahrgäste gerade rein. Einer davon bin ich.
    • 6/3/20225:52:46 AM
      Suhl ist übrigens in Thüringen. Im grünen Herzen Deutschlands.
      Wo zur Hölle ist eigentlich Suhl?
      Benjamin Maack
    • 6/3/20225:43:29 AM
      Das ist Cornelius Schröter, der Lehrer fährt heute mit seinen 24 Schülerinnen und Schülern von Suhl nach Erfurt. Die Idee hatte sein Kollege, der auch sonst überall mit dem Zug hinfährt. Schröter wohnt in Coburg und pendelt nach Suhl. Normalerweise fährt er mit dem Auto zur Arbeit. Das dauert 35 Minuten. Mit dem Zug würde er für die Strecke zwei Stunden brauchen. 
    • 6/3/20225:35:28 AM
      SZ-Kollege Ralf Wiegand gestern auf Twitter:
    • 6/3/20225:27:55 AM
      Reporterin Kristin Haug steigt gleich in den Zug und jetzt in unseren Blog ein. Ihr Selbstversuch: von Suhl nach Sylt… nur mit Regionalexpressen. 

      Äh… Kristin, wo zur Hölle ist Suhl?
    • 6/3/20225:25:09 AM
      Das ist der Bahnhof Suhl. Eine Klasse und zwei Lehrer stehen am Bahnsteig. Für mich geht es gleich los: von Suhl nach Sylt und dann wieder nach Hamburg. Ob ich das schaffe? 
    • 6/3/20225:24:49 AM
      Servicepost.

      Kollege Ziegler leidet noch unter den Folgen seiner Zeitreise. 

      Hier also sein Eintrag in richtiger Wagenreihung: »Habe jetzt herausgefunden, wie man antwortet. Aber warum ist das rückwärts?«
    • 6/3/20225:21:11 AM
      ?sträwkcür sad tsi muraw rebA .tetrowntwa nam eiw ,nedunfegsurareh tztej ebaH
    • 6/3/20225:17:56 AM
      »Jean-Pierre, du wurdest im Liveblog angesprochen.«

      Kollege Ziegler: Zugfahrt überstanden. Aber nun im Kampf mit dem Internet. »Wie mach ich das denn jetzt? Wie kann ich darauf antworten?«

      • 6/3/20225:04:26 AM
        Sechs Reporter:innen werden heute für Sie live berichten. Es erwarten Sie Lach- und Sachgeschichten aus Regionalbahnen und Nahverkehr, von Bahnhöfen und überfüllten Zügen, aus Urlaubs- und Alltagsverkehr. 
         
        Als Erstes machen wir eine kleine Zeitreise. Unser Reporter Jean-Pierre Ziegler ließ uns bereits heute Morgen in frühester Frühe an seiner Bahnfahrt vom Arbeitsplatz ins Büro an seinen Erfahrungen teilhaben. Spulen wir also zurück an den Anfang des Morgens: 
         
        … :snegroM sed gnafnA ned na kcüruz osla riw nelupS … 
         
        Wie sieht es aus bei dir, Jean-Pierre? 
      • 6/3/20225:02:53 AM
        Eigentlich sollte dieser Liveblog bereits um 6 Uhr beginnen. Wegen technischer Probleme fahren wir heute ausnahmsweise eine Stunde später ab. Genießen Sie die Reise. Die Toiletten in den Wagen 3, 6, 7, 12 und 14 sind kaputt. Der merkwürdige Geruch in Wagen 1 und 2 wird voraussichtlich in den nächsten Monaten behoben. 
      • 6/3/20223:58:20 AM
        Wir erreichen Hamburg, da ist mein Büro, fotografiert durch das trübe Metronom-Fenster. Und was soll ich sagen? Keine Verspätung, kein Chaos. Das Auffälligste war dieser Typ, der ständig durchs Fenster fotografiert hat. 
      • 6/3/20223:48:27 AM
        Ein bisschen morgendliche Bahnromantik.
      • 6/3/20223:46:51 AM
        Zu unseren Aufgaben als Reporter gehört auch eine Art Fahrgastbefragung. Es ist 5.43 Uhr. Vergiss es.
      • 6/3/20223:39:07 AM
        Pendlern wie mir graust es übrigens vor dem Sommer. Der SPIEGEL hat auch schon darüber geschrieben:
      • 6/3/20223:27:47 AM
        Warum? Lüneburg ist schön, ich lebe da. Nachteil: Der Frühdienst im SPIEGEL-Newsroom beginnt um 6 Uhr. Ich habe also eine halbe Banane runtergewürgt, bin zum Bahnhof geradelt und sitze jetzt im Metronom. „Aus den Türbereichen treten“, bellt der Schaffner. Guten Morgen!
      • 6/3/20223:24:54 AM
        Guten Morgen, es ist 5.21 Uhr, hat fünf Grad und ich stehe am Bahnhof Lüneburg.
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