Lkw-Unfall Über 20.000 Liter Kerosin ausgelaufen

Auf der A 23 ist ein Gefahrguttransporter gegen eine Leitplanke gerast und auf die Seite gekippt. Mindestens 20.000 Liter Kerosin gelangten dadurch auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr versucht, ein weiteres Auslaufen der leicht brennbaren Flüssigkeit zu verhindern.


Inmitten eines Schaumteppichs liegt der Tanklastzug auf der A 23
DPA

Inmitten eines Schaumteppichs liegt der Tanklastzug auf der A 23

Itzehoe - Wie der Sprecher der Polizei Itzehoe, Stefan Hinrichs, SPIEGEL ONLINE sagte, war der mit 30.000 Litern Kerosin beladene Tanklastzug in der Nacht bei Itzehoe (Kreis Steinburg) aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer sei auf gerader Strecke auf den Seitenstreifen gelangt und habe nach etwa 100 Metern das Lenkrad nach links gerissen. Dadurch habe sich der Lkw aufgeschaukelt und sei in der Folge mit der Leitplanke kollidiert, so Hinrichs. Beim Umkippen des Tanklastzuges sei der Tank aufgerissen. "Der Fahrer ist leicht verletzt; er hat Platzwunden und einen leichten Schock davongetragen", erklärte der Sprecher.

Mehr als 80 Einsatzkräfte versuchen derzeit, ein weiteres Auslaufen der leicht brennbaren Flüssigkeit zu verhindern. Hinrichs zufolge konnte das Auslaufen des Kerosins jedoch bisher nicht gestoppt werden. Um das Freiwerden gefährlicher Dämpfe zu verhindern, hätten die Einsatzkräfte die ausgetretene Flüssigkeit mit einem Schaumteppich belegt. "Weil Kerosin in die Abwasserkanäle gelaufen ist, müssen diese zum Teil gespült oder ausgepumpt werden", so der Sprecher. Auch ins Erdreich sei ein Teil des Brennstoffes gelangt. Man müsse jetzt prüfen, in welchem Umfang dies abgetragen werden soll. Die A 23 wurde zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Nord und Schenefeld in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Annette Langer



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