Jagd in Simbabwe Tod von Löwe Cecil bleibt ohne juristische Konsequenzen

Der Tod von Löwe Cecil löste international Empörung aus. Nun entschied ein Gericht in Simbabwe: Der Organisator der Jagd muss nicht vor Gericht.

Löwe Cecil (Archiv)
REUTERS

Löwe Cecil (Archiv)


Die tödliche Jagd auf den berühmten Löwen Cecil wird nicht weiter juristisch verfolgt: Ein Gericht in Simbabwe hat die Anklage gegen den Organisator der Jagd nicht zugelassen. Ihr Mandant sei sehr erleichtert, sagte die Verteidigerin des Angeklagten.

Der Tod des Löwen Cecil, der wegen seiner schwarzen Mähne ein besonderer Liebling im Hwange-Nationalpark war, löste 2015 international Empörung aus. Der US-Zahnarzt Walter Palmer hatte den Löwen mithilfe des Organisators aus dem Nationalpark gelockt und dann erlegt.

Außerhalb des Schutzgebiets, in dem die Jagd verboten ist, soll er zunächst mit Pfeil und Bogen auf das Tier geschossen haben. Erst viele Stunden später soll er es mit einem Schuss von seinen Qualen erlöst haben. Die Ermittlungen gegen Palmer hatte die simbabwische Justiz bereits 2015 eingestellt.

hut/dpa



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