Anflug auf London-Heathrow Flugzeug kollidierte doch nicht mit Drohne

Ein Pilot berichtete über einen Zusammenstoß mit einem Objekt beim Landeanflug auf den Londoner Flughafen Heathrow. Die Aufregung war groß, inzwischen ist klar: Es war keine Drohne.

Maschine im Anflug auf London-Heathrow
REUTERS

Maschine im Anflug auf London-Heathrow


Berichte über die Kollision eines britischen Passagierflugzeugs mit einer Drohne haben sich nicht bestätigt. Nach Abschluss der Untersuchungen sei klar, dass die Maschine der Fluggesellschaft British Airways Mitte April nicht mit einem unbemannten Flugobjekt zusammengestoßen sei, teilte Verkehrsminister Patrick McLoughlin mit.

Der Pilot hatte ausgesagt, sein Flugzeug sei am 17. April beim Landeanflug auf London-Heathrow mit einem Objekt zusammengestoßen, vermutlich mit einer Drohne. Er brachte die Maschine aber sicher zur Landung. Am Flugzeug wurden keine Schäden festgestellt.

Die Flugsicherheitsbehörde AAIB teilte mit, sie habe nicht klären können, um was für ein Objekt es sich gehandelt habe. Die Polizei durchsuchte ein weiträumiges Gebiet entlang der Flugroute im Südwesten Londons, entdeckte aber auch keine Hinweise auf eine Drohne. Verkehr-Staatssekretär Robert Goodwill hatte in der vergangenen Woche die Vermutung geäußert, das mysteriöse Objekt könnte eine Plastiktüte gewesen sein.

Nach Angaben der britischen Behörde für Flugsicherheit wurden zwischen April und Oktober 2015 insgesamt 23 ähnliche Vorfälle an britischen Flughäfen verzeichnet - dabei seien die Flugzeuge nur knapp an den Drohnen vorbeigeschrammt.

wit/AFP



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