Lüneburg Segelflieger kollidieren - Pilot rettet sich mit Fallschirm

In Niedersachsen hat ein Mann den Zusammenstoß mit einem anderen Segelflieger wohl nur dank eines Fallschirms überlebt. Der zweite Pilot konnte notlanden. Am Tag zuvor war bereits ein Kleinflugzeug abgestürzt.

Ein zerstörtes Segelflugzeug in Lüneburg
DPA

Ein zerstörtes Segelflugzeug in Lüneburg


Ein Segelflieger ist in Lüneburg nach der Kollision mit einem weiteren Segelflugzeug abgestürzt. Der Pilot habe sich per Fallschirm retten können und leichte Verletzungen erlitten, teilte ein Polizeisprecher mit.

Der Pilot des anderen, ebenfalls beschädigten Flugzeugs habe notlanden können. Nach Angaben des Sprechers kam es in etwa 1000 Metern Höhe über dem Stadtteil Moorfeld zu dem Zusammenstoß. Die Ursache ist unklar.

Die Trümmer der Kollision seien in einem Radius von mehreren Kilometern verteilt, sagte ein Sprecher. Von den umherfliegenden Teilen sei niemand verletzt worden. Es sei "viel Glück" dabei gewesen.

Das Segelflugzeug stürzte in einem Wohngebiet ab, das Wrack lag kopfüber teils in einem Vorgarten, teils auf der Straße. Sachschäden in dem Wohngebiet habe es ersten Erkenntnissen zufolge nicht gegeben.

Auch in Bruchsal in Baden-Württemberg stürzte am Wochenende ein Flieger ab: Ein Kleinflugzeug krachte am Samstag zur Haupteinkaufszeit gegen die Fassade eines Baumarktes, die drei Insassen des Flugzeuges starben.

bam/dpa



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