Lustige Kinderworte Angriff der Killer-Sprotten

Foto: Image taken by Mayte Torres/ Getty Images

Kommt Dornwürstchen in die Pizzarei: Wenn Kinder in eigenen Worten die Welt beschreiben, wird es manchmal absurd, oft niedlich - und immer lustig. Viel Spaß mit der letzten Folge Kinderworte.

Alles begann mit den Hafersocken. So nannte Frederik, inzwischen acht Jahre alt, was er morgens in sich hineinschaufelte. Er sprach auch vom "Sambalamba" (statt Salamander) und der "PKK" (statt Paprika). Alle diese kindlichen Wortneuschöpfungen fand ich so verboten niedlich, dass ich darüber schrieb - und Sie, liebe Leser, in dem Artikel bat, mir wiederum Ihre liebsten Kinderworte zu schicken.

Das ist nun mehr als vier Jahre her. Immer wieder habe ich die lustigsten, kreativsten und abseitigsten Kinderworte mit Ihnen geteilt, und noch viel wichtiger: Sie haben sie mit mir geteilt. In bisher 16 Kinderworte-Folgen mit so erlesenen Kreationen wie "Salamiklaus", "Turnschuhsalat" (statt Thunfischsalat) oder "Leberhorst".

Heute, 6239 Mails später, ist es deshalb an der Zeit, Danke und Adieu zu sagen. Danke an all die treuen Elterncouch-Fans für die vielen Zusendungen, durch die ich zum Kindermunds-Linguisten geworden bin - es war mir ein Vergnügen und eine Ehre. Adieu, weil dies die letzte Elterncouch-Ausgabe der Kinderworte ist.

Im Januar zieht die Elterncouch hier beim SPIEGEL um, noch können wir nicht alles verraten, aber wir hoffen, es wird Ihnen gefallen.

Also, lesen und lachen Sie ein letztes Mal an dieser Stelle darüber, wie unsere Kinder so Tag für Tag die Welt interpretieren und mit ihren Wörtern Worte schaffen:

Fotostrecke

Kinderworte: So schön ist's vor der "Bubität"

Foto: DER SPIEGEL

Und falls Sie nicht genug bekommen können - hier gibt es noch eine ältere Folge mit lustigen Kinderworten. Bitteschön:

Fotostrecke

Kinderworte: Abenteuer in der Abschleppkammer

Foto: DER SPIEGEL
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Trottelini mit Pumasan

Wahre Geschichten aus dem Leben junger Eltern. Mit den lustigsten, irrsten und weisesten Kinderworten.

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Foto: Illustration: Michael Meißner

Jonas Ratz,
Vater von Frederik (acht Jahre), Oliver (sechs Jahre) und Elisa (ein Jahr)

Liebstes Kinderbuch: "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak (Oft habe ich das Gefühl: bei uns zu Hause...).

Nervigstes Kinderspielzeug: mein Smartphone

Erziehungsstil: Erziehung ist das, was passiert, während man daran scheitert, ein Vorbild zu sein.

Sammelt: Kinderworte. Hafersocken statt Haferflocken, Sambalamba statt Salamander. Kennen Sie auch solche kreativen Abwandlungen? Schreiben Sie an kinderworte@spiegel.de .

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