Madonna Baby Rocco geht es gut

Pop-Star Madonna ist auf die britische Boulevardpresse nicht gut zu sprechen. Berichte, wonach ihr am vergangenen Freitag geborenes Baby Rocco in Lebensgefahr sei, bezeichnete ihre Sprecherin als "frei erfunden". US-Medien wittern hinter der britischen Zeitungsente eine Schmuddel-Kampagne.


New York - "Rocco und seine Mutter sind wohlauf, sie sind längst aus der Geburtsklinik entlassen worden und waren niemals in einer lebensbedrohlichen Situation", erklärte Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg. Zuvor hatten Londoner Klatschblätter gemeldet, der drei Wochen zu früh geborene Rocco leide an schweren Lungenproblemen. Das Baby müsse auf einer Intensivstation künstlich beatmet werden, auch Leber und Nieren arbeiteten noch nicht richtig. Möglicherweise habe sich Madonna in ihrer Schwangerschaft übernommen.

Im vergangenen Monat habe die 42-Jährige noch eine anstrengende Tour im Kajak gemacht und sei Fahrrad gefahren. In US-Medien wurde die britische Attacke als Reaktion darauf gedeutet, dass Madonna für die Entbindung des Kindes - Vater ist der britische Filmregisseur Guy Ritchie - extra in die USA geflogen war. Wer jemals einen Blick in englische Krankenhäuser geworfen habe, werde das verstehen, hatte Madonna zur Verärgerung der Briten erklärt.



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