Übungsgelände in Mainz US-Armee weckt Anwohner mit Schüssen

In Mainz haben nächtliche Salven die Menschen aus dem Schlaf gerissen und für einen Polizeieinsatz gesorgt. Man habe nur ein bisschen Schießen geübt, so die Erklärung von vier US-Militärpolizisten.
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Friso Gentsch / DPA

Anwohner hätten am frühen Morgen Schüsse gehört und die Einsatzkräfte alarmiert, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Mit neun Streifenwagen habe man daraufhin ein angrenzendes Waldgebiet durchsucht.

Gegen vier Uhr an diesem Mittwochmorgen schreckten die Menschen in den Mainzer Ortsbezirken Lerchenberg und Finthen sowie der Gemeinde Ober-Olm aus ihren Betten hoch: In der Nähe waren Schüsse zu hören.

Aufgeregte Anwohner alarmierten die Polizei, die mit neun Streifenwagen losfuhr. Alle Anrufer gaben an, Schussgeräusche aus dem Bereich Ober-Olmer Wald gehört zu haben. Die Beamten durchsuchten daraufhin das Gebiet.

Vor einem Übungsgelände der US-Streitkräfte seien die Beamten dann auf vier Militärpolizisten getroffen, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei . Die Schüsse seien Teil einer Übung gewesen, hätten die Angehörigen der US-Armee erklärt. Laut einem Sprecher der Mainzer Polizei ist es in der dortigen Umgebung völlig normal, tagsüber Schüsse zu hören. Gegen vier Uhr morgens sei das hingegen ungewöhnlich.

ala/dpa