Mannheim Streit um Klopapier endet in Schlägerei

Weil er mehrere Packungen Klopapier mitnehmen wollte, ist ein Kunde mit zwei Supermarktangestellten aneinandergeraten. Für einen der Männer endete die Schlägerei im Krankenhaus.

Beim Streit um Toilettenpapier in einem Supermarkt sind zwei Männer verletzt worden. Laut der Polizei kam es zwischen zwei Angestellten und einem 47-jährigen Kunden in Mannheim nach einer Auseinandersetzung um mehrere Packungen zu einer Schlägerei.

Der Mann habe zunächst eine Kassiererin und dann einen weiteren Angestellten des Markts im Stadtviertel Jungbusch beleidigt, teilte die Polizei mit . Anschließend sei es zu den Handgreiflichkeiten gekommen. Dabei soll der Angestellte von dem Kunden getreten worden sein.

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Beim Eintreffen der Polizei lag der randalierende Kunde demnach verletzt auf dem Boden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Angestellte des Supermarkts wurde verletzt.

Später am Tag musste die Polizei erneut zu dem Supermarkt ausrücken, weil offenbar Unterstützer des 47-Jährigen in dem Laden erschienen waren, um die "Angelegenheit mit den Angestellten zu klären".

Kundin schubst Angestellte in Reinigungswagen

Bei einem Vorfall in Bremen verlor eine 41-Jährige an der Kasse nach Hinweisen auf die zulässige Höchstabgabemenge laut Polizei  derart die Fassung, dass sie "ausgeflippt" sei. Als eine Angestellte die schreiende Frau am Dienstag aus dem Laden führen wollte, wurde sie von dieser in einen Reinigungswagen geschubst. Der 45-jährige Begleiter der Frau schlug demnach einem weiteren Verkäufer, der seiner Kollegin zur Hilfe eilte, mit der Faust mehrmals ins Gesicht.

Sowohl in Mannheim als auch in Bremen ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung. Die Bremer Beamten riefen sämtliche Bürger zu "Besonnenheit" auf. Hygieneartikel seien "in ausreichenden Mengen vorhanden". Kunden sollten bei ihren Einkäufen auch daran denken, dass es ältere oder kranke Mitbürger gebe, die diese Artikel gerade dringend benötigen könnten. Zudem bänden solche Vorfälle unnötigerweise Einsatzkräfte.

sen/AFP
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