Kann sie Kardinälin? Wie diese junge Katholikin die Kirche modernisieren will

Die Aktion "Maria 2.0" ist der größte Protest in der Kirche seit Jahren.
12.05.2019, Baden-Württemberg, Freiburg: Priester laufen vor dem Münster an Frauen der Initiative Maria 2.0 der Katholische Frauengemeinschaft in der Erzdiözese Freiburg vorbei. Die Frauen halten verschiedene Banner in die Höhe. Auf einem banner steht "Das 11.Gebot: Fürchte Dich nicht vor dem Weiblichen". Rund 400 Frauen haben bei einer Protestaktion die Kirche zum Umdenken und zu Geschlechtergerechtigkeit aufgefordert. Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
12.05.2019, Baden-Württemberg, Freiburg: Priester laufen vor dem Münster an Frauen der Initiative Maria 2.0 der Katholische Frauengemeinschaft in der Erzdiözese Freiburg vorbei. Die Frauen halten verschiedene Banner in die Höhe. Auf einem banner steht "Das 11.Gebot: Fürchte Dich nicht vor dem Weiblichen". Rund 400 Frauen haben bei einer Protestaktion die Kirche zum Umdenken und zu Geschlechtergerechtigkeit aufgefordert. Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit Foto: Patrick Seeger/dpa
Unsere Forderungen stehen auf alten Bettlaken und nicht auf Instagram.

Lisa Kötter, Mit-Initiatorin von "Maria 2.0"

Wir Frauen können nicht noch 1000 Jahre warten. Es reicht, jetzt muss sich etwas verändern.

Lisa Kötter

11.05.2019, Nordrhein-Westfalen, Münster: Lisa Kötter, Mitinitiatorin vom Kirchenstreik «Maria 2.0», aufgenommen anlässlich eines Gottesdienstes unter freiem Himmel. Katholische Frauen und verschiedene Frauen-Initiativen aus mehreren deutschen Bistümern beteiligen sich am Kirchenstreik «Maria 2.0». Aus Protest gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendliche durch Priester wollen die Frauen eine Woche lang keinen Dienst in der Kirche tun. Sie übernehmen in dieser Zeit nach eigenen Angaben keine ehrenamtlichen Aufgaben und betreten keine Kirchen. Gottesdienste in dieser Zeit organisieren sie demnach selbst und feiern diese außerhalb der Gotteshäuser. Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
11.05.2019, Nordrhein-Westfalen, Münster: Lisa Kötter, Mitinitiatorin vom Kirchenstreik «Maria 2.0», aufgenommen anlässlich eines Gottesdienstes unter freiem Himmel. Katholische Frauen und verschiedene Frauen-Initiativen aus mehreren deutschen Bistümern beteiligen sich am Kirchenstreik «Maria 2.0». Aus Protest gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendliche durch Priester wollen die Frauen eine Woche lang keinen Dienst in der Kirche tun. Sie übernehmen in dieser Zeit nach eigenen Angaben keine ehrenamtlichen Aufgaben und betreten keine Kirchen. Gottesdienste in dieser Zeit organisieren sie demnach selbst und feiern diese außerhalb der Gotteshäuser. Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit Foto: Friso Gentsch/dpa
Ich habe seit Jahren keine Gemeinde mehr, in der ich zu Hause bin.

Judith Klaiber, Theologin

Die alten Rahmen verlieren rasant an Bedeutung.

Judith Klaiber

Was soll eine 30-Prozent-Quote für die Hälfte der Menschheit? Das verzögert nur weiter die Gleichberechtigung und zementiert bestehende hierarchische Machtgefälle.

Judith Klaiber

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