Streunender Hund bei Sahara-Ultramarathon "Lauf, Cactus!"

Der "Marathon des Sables" führt etwa 250 Kilometer durch die Wüste: In diesem Jahr hatten die Teilnehmer einen ungewöhnlichen Begleiter - einen ausgebüxten Hund, der bis zur letzten Etappe mitrannte.

Courtesy of Marathon des Sables/DPA

Ein Konkurrent auf vier Pfoten hat in diesem Jahr die Läufer eines Ultramarathons durch die marokkanische Wüste begleitet. Auf der zweiten Etappe der einwöchigen Laufserie schloss sich den Sportlern am vergangenen Montag ein streunender Hund an, wie die Organisatoren des "Marathon des Sables" mitteilten.

Das beige Tier mit den braunen Flecken blieb den Athleten bis Samstag treu, als der rund 250 Kilometer lange Lauf durch die Sahara endete. In sozialen Medien wurde Cactus, wie die Organisatoren das Tier nannten, von Fans des Marathons gefeiert. "Das ist brillant...", twitterte ein Nutzer am Freitag. "Lauf, Cactus!"

Der Hund war im vorigen Jahr von Karen Hadfield, der Gründerin eines Cafés in der ostmarokkanischen Oasenstadt Tissardmine, aufgenommen worden. Seitdem streune er immer wieder tagelang durch die Wüste, sagte Hadfield.

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Hund bei Sahara-Ultramarathon: Auf vier Pfoten durch die Wüste

"Ich habe mir Sorgen gemacht, weil er nicht zurückkam, als er mit einigen Läufern mitgelaufen ist." Über soziale Medien konnte sie dann den Hund während der nächsten Etappen verfolgen. Am Ende des Rennens holte sie Cactus, der eigentlich Diggedy heißt, wieder ab.

Der "Marathon des Sables" gilt als eines der schwierigsten Rennen dieser Art. Seit Beginn des Laufs im Jahr 1986 haben insgesamt mehr als 13.000 Teilnehmer die Strapazen auf sich genommen.

wit/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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oranje-web 14.04.2019
1. gratulation
Cactus alias diggerdy
kante71 14.04.2019
2. Schön Story ...
... wir waren mal in Albanien wandern, am Parkplatz war ein wilder Hund präsent, der hat sich dann noch mit einem zweiten getroffen, und die sind dann mit uns zusammen den ganzen Berg hoch, das war schön :-)
odenkirchener 14.04.2019
3. Fährtensucher
Der kannte sich wohl aus und hat geschaut das sich niemand verläuft. . .
knutundwuchtig 14.04.2019
4. Schon mal gelesen
die Geschichte ist nicht ganz neu. Vor einigen Jahren. Anderer Marathon anderer Hund. Nette PR.
RamBo-ZamBo 15.04.2019
5. asdf
Hunde können sich verausgaben und würden trotzdem bis zur Erschöpfung weiter laufen. Da muss man aufpassen, dass der Hund nicht anschließend tot umkippt.
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