Michael Jacksons Nachlass Kalifornien fordert 131.000 Dollar Steuern nach

Michael Jackson war zu Lebzeiten mit Zahlungen in Verzug. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien bekommt noch Geld von dem verstorbenen Sänger. Inzwischen hat sich der ausstehende Betrag fast um das achtzigfache erhöht.

Michael Jackson im Mai 2005: Steuerbehörde fordert Geld aus seinem Nachlass
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Michael Jackson im Mai 2005: Steuerbehörde fordert Geld aus seinem Nachlass


Los Angeles - Kalifornien möchte auch etwas vom verstorbenen King of Pop haben - genau genommen 131.000 Dollar. So hoch sind die Steuernachzahlungen, die der US-Bundesstaat nun von den Nachlassverwaltern eintreiben will.

Noch im März hatte die Behörde lediglich rund 1700 Dollar von den Verwaltern des Jackson-Nachlasses gefordert. Die Erhöhung sei darauf zurückzuführen, dass Zinsen und Strafen für das Jahr 2009 hinzugekommen seien, hieß es. Die Nachlassverwalter wollten die ausstehenden Posten erst prüfen und dann erklären, ob sie sie bezahlen wollen.

Michael Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis Narkosemittel gestorben. Zu Lebzeiten hatte der Sänger immer wieder Geldprobleme und war mit Zahlungen in Verzug. Rund 16 Monate nach seinem Tod war er der Spitzenverdiener unter den toten Stars. Dem US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" zufolge brachte der im Alter von 50 Jahren gestorbene Sänger seinen Erben rund 275 Millionen Dollar (knapp 198 Millionen Euro) ein.

Forbes führt den Verdienst vor allem auf Einnahmen aus Jacksons Musikkatalog, dem Film "This Is It" und Plattenverkäufen zurück.

siu/dapd



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