Schwere Kopfverletzung Ärzte kündigen neue Informationen über Schumachers Zustand an

Mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma liegt Michael Schumacher nach seinem Skiunfall im künstlichen Koma. Gegen Mittag wollen die Ärzte der Universitätsklinik Grenoble erneut die Öffentlichkeit darüber informieren, wie es um ihn steht. Bei dem Sturz ist sein Helm offenbar in drei Teile zerborsten.

Krankenhaus in Grenoble: Schumacher liegt im künstlichen Koma
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Krankenhaus in Grenoble: Schumacher liegt im künstlichen Koma


Grenoble - Das Krankenhaus, in dem Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher nach seinem schweren Skiunfall behandelt wird, hat für den späten Dienstagvormittag neue Informationen angekündigt. Die behandelnden Ärzte des Universitätsklinikums wollen zu den Verletzungen und dem Zustand des 44-Jährigen Auskunft geben. Vor dem Krankenhaus im französischen Grenoble warten weiterhin Fans und internationale Medienvertreter.

Am Sonntag war Schumacher beim Skifahren auf einer nicht markierten Piste in Méribel verunglückt, nach Aussagen der Ärzte bei hoher Geschwindigkeit. Nach dem Unfall musste er notoperiert werden. Die Chirurgen haben seinen Schädel aufgebohrt und dort Blut entfernt. Die Situation sei weiterhin "außerordentlich ernst", so die Ärzte. Schumacher habe "im Gehirn weit verbreitete Verletzungen" erlitten. Nach einem Bericht der "Paris Match" war bei dem Aufprall sein Ski-Helm in drei Teile zerborsten.

Jetzt liegt Schumacher auf der Intensivstation, seinen Körper haben die Ärzte auf etwa 34 Grad Celsius abgekühlt, damit sein Gehirn den vorhandenen Sauerstoff bestmöglich nutzen kann. Er befindet sich im künstlichen Koma, also in einer Narkose, die Intensivmediziner mit starken Schmerzmitteln kombinieren. Das Hirnödem versuchen sie zusätzlich mit Medikamenten zu beherrschen.

Die Anteilnahme für Schumacher reißt nicht ab. Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist mit seinen Gedanken bei ihm. "Denke heute an Michael Schumacher und bin dankbar, für alles, was er für die Clinton Foundation und andere gemacht hat", schrieb Clinton auf Twitter.

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Formel-1-Legende: Bangen um Michael Schumacher

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insgesamt 23 Beiträge
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only_for_test 31.12.2013
1. Selbst daran Schuld
Wer auf einer nicht markierten Piste einen Unfall hat ist selbst daran Schuld. Wäre er mal schön auf der markierten Piste geblieben, läge er jetzt nicht im Koma!
aus_dem_off 31.12.2013
2.
Auch Helden sind nur Menschen, besonders ohne HighTech Kapsel und Knautschzone. Mein Mitgefühl gilt der um ihn bangenden Familie.
martin.lechky 31.12.2013
3. Ist in China ein Sack Reis gegen...
...einen Felsen gefahren?
cola79 31.12.2013
4. Würde
Man kann davon ausgehen, dass Michael Schumacher, so wie man ihn kannte, nicht mehr zurückkommt. Mehrere Blutungen, massive Gewalteinwirkung auf den Schädel durch den Zusammenstoß, da muss es schon ein Wunder biblischen Ausmaßes sein, wenn da noch viel zu retten wäre. Insofern ist diese Show, die um das dahinsiechen dieses Menschen gemacht wird, äußerst würdelos. Im Grunde warten doch alle darauf, einen sabbernden, drolligen Michel vorgeführt zu bekommen. Einen, dem immer alles gelang, der dazu noch alles hatte, was finanziell und menschlich im Leben möglich ist (Familie und Milliarden auf dem Konto, was soll da noch kommen?), endlich am Boden sehen. Vielleicht sollte man auch in den Medien mal etwas leiser treten, nicht alles, was passiert, ist auch eine Story. Sterben, das ist kein Event, auf der Intensivstation liegen auch nicht. Da gibt es auch nichts zu berichten, und abgesehen von den Lierhauss und Kochss dieser Republik, darf man unterstellen, will auch niemand in solcher Situation eine Kamera oder einen Reporter in der Nähe wissen.
Aschmersal 31.12.2013
5.
Zitat von sysopDPAMit schwerem Schädel-Hirn-Trauma liegt Michael Schumacher nach seinem Skiunfall im künstlichen Koma. Gegen Mittag wollen die Ärzte der Universitätsklinik Grenoble erneut die Öffentlichkeit darüber informieren, wie es um ihn steht. http://www.spiegel.de/panorama/michael-schumacher-aerzte-wollen-mittags-erneut-auskunft-geben-a-941345.html
Für einen Mann, der Millionen mit dem Verkauf von Merchandising-Artikel in Deutschland gemacht hat und dann in die schweiz ausgewandert ist, um nur ja keine Steuern in Deutschland zahlen zu müssen, ist er erstaunlich populär...
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