Mehrere Kinder an Bord 23 Tote bei Helikopterabsturz in Sibirien

Beim Absturz eines Hubschraubers im Osten Russlands sind 23 Menschen ums Leben gekommen, darunter wohl auch mehrere Kinder. Rettungskräfte müssen sich erst mühsam zur Absturzstelle vorkämpfen, die in unzugänglichem Gebiet liegt.

Russischer Mi-8-Hubschrauber (Archivbild): 25 Passagiere an Bord
AFP

Russischer Mi-8-Hubschrauber (Archivbild): 25 Passagiere an Bord


Moskau - In der russischen Teilrepublik Jakutien hat sich ein schweres Hubschrauberunglück ereignet. Dabei kamen nach offiziellen Angaben mindestens 23 Menschen ums Leben. Unter den Opfern sind vermutlich auch zehn Kinder.

Das russische Luftfahrtamt teilte mit, an Bord der Maschine vom Typ Mi-8 seien insgesamt drei Besatzungsmitglieder und 25 Passagiere gewesen. Rettungskräften zufolge sollen darunter elf Kinder sein. Nur drei Besatzungsmitglieder sowie eine Frau und deren Kind hätten das Unglück überlebt, sagte der stellvertretende Regierungschef Jakutiens, Anatoli Skrybykin, der Agentur Itar-Tass zufolge.

Zum Hergang des Unglücks gibt es zum Teil widersprüchliche Angaben. Von den Behörden hieß es, der Hubschrauber sei in einer gebirgigen Region bruchgelandet und habe dabei Feuer gefangen. Russische Medien berichteten hingegen, der Helikopter sei bei schlechtem Wetter gegen einen Berg geprallt.

Die Unglücksstelle liegt offenbar in unzugänglichem Gebiet weit jenseits der nächsten Ortschaft. Die Rettungskräfte müssten sich erst mühsam zum Wrack vorarbeiten, hieß es. Der Hubschrauber war auf dem Weg von der Siedlung Deputatski ins Dorf Kasatschje.

In Sibirien dienen Hubschrauber oft als Transportmittel, da es kaum Straßen und Bahnstrecken gibt.

rls/dpa/AFP/AP



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