Minenunglück in Utah Suche nach Verschütteten wird fortgesetzt

Auch nach dem Tod dreier Retter geht die Suche nach den verschütteten Bergleuten in der Kohlegrube von Huntington im US-Bundesstaat Utah weiter. Ein viertes Bohrloch soll helfen, mögliche Lebenszeichen der Vermissten aufzuspüren.


Washington - Die Rettungstrupps haben laut US-Medienberichten heute gute Fortschritte beim Bohren des vierten Lochs in einen Schacht der Mine gemacht. Durch die Öffnung sollen erneut Lauschgeräte und eine Kamera abgesenkt werden, um nach Lebenszeichen von den nunmehr schon fast zwei Wochen lang vermissten sechs Männern zu forschen.

Kerzen der Hoffnung: Bangen um verschüttete Bergarbeiter in Utah
AFP

Kerzen der Hoffnung: Bangen um verschüttete Bergarbeiter in Utah

Sollte es Hinweise darauf geben, dass die Bergleute am Leben sind, will die Grubenleitung das Loch vergrößern und die Verschütteten mit Hilfe einer Kapsel ans Tageslicht holen. Nach der Tragödie vom Mittwoch, als drei Retter untertage von
Geröll erschlagen wurden, wird nicht mehr direkt im Erdinneren nach den Bergleuten gesucht. Die Verschütteten werden in etwa 500 Meter Tiefe 6,5 Kilometer vom Bergwerkseingang entfernt vermutet.

kai/dpa



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