Miss America Die wildesten Träume einer Schönheitskönigin
Las Vegas - Lauren Nelson, eine blonde 20-Jährige aus dem US-Bundesstaat Oklahoma, sagte der Jury, sie wünschte, sie sei ein bisschen größer. Sowohl die Preisrichter als auch das Publikum störte das nicht: Die Studentin bekam die Krone und damit den Titel "Miss America".
Nelson studiert an der Universität von Central Oklahoma und strebt einen Abschluss in Musiktheater an. Schon als Kind sang sie im Kirchenchor, später wirkte sie in Musicals mit. "Ich wollte Miss America sein, seit ich zwei Jahre alt war", sagte die glückliche Gewinnerin. "Und nicht einmal in meinen wildesten Träumen hätte ich gedacht, dass ich jemals eins von diesen Mädchen auf der Bühne sei würde - und ich habe auch nie zu träumen gewagt, dass ich tatsächlich Miss America sein würde."
Der Titel ging nun zum zweiten Mal in Folge nach Oklahoma. Auch Vorgängerin Jennifer Berry, die Lauren Nelson die Krone überreichte, stammte aus diesem Staat. Die Plätze zwei und drei beim diesjährigen Wettbewerb belegten Amanda Kozak aus Georgia und Shilah Phillips aus Texas.
Die Show in Las Vegas fand erstmals an einem Montagabend statt, weil sich die Produzenten davon höhere Einschaltquoten bei der angestrebten jungen Zielgruppe versprachen. In die Veranstaltung wurden zudem etliche Ideen aus Shows wie "Pop Idol" übernommen, die der Miss America-Wahl zuletzt den Spitzenplatz in der amerikanischen Popkultur streitig gemacht hatten.
ffr/AP