US-Bundesstaat Missouri Höhlenforscher retten vermisste Hündin nach zwei Monaten

Er sei zu schwach gewesen, »um mit dem Schwanz zu wedeln oder zu wimmern«: In den US-amerikanischen Berome-Moore-Höhlen haben zwei Männer einen Pudelmischling vor dem Tod bewahrt. Zu Hause gab es ein Bad und Hühnersuppe.

US-amerikanische Höhlenforscher sollen einen seit zwei Monaten vermissten Hund gerettet haben. Das berichten mehrere US-Medien  übereinstimmend.

Der Forscher Gerry Keene sei am Samstag mit einigen Kindern in den Berome-Moore-Höhlen im US-Bundesstaat Missouri unterwegs gewesen, schreibt die »Washington Post« . In rund 150 Meter Tiefe habe die Gruppe plötzlich einen Pudelmischling entdeckt, »zu schwach, um mit dem Schwanz zu wedeln oder zu wimmern«. Keene habe daraufhin ein Foto des Hundes geschossen und die Höhle verlassen, um Hilfe zu holen. Gemeinsam mit dem Lehrer und Höhlenenthusiasten Rick Haley habe er beschlossen, erneut in die Höhle zu steigen und den Hund selbst nach draußen zu bringen.

Hund soll bei Rettung kooperiert haben

Wie Haley später in einem Facebookpost schrieb, sei der Hund in »keinem guten Zustand« gewesen. Man habe ihn in einen Seesack gepackt und einen »sehr engen, unangenehmen, vertikalen Aufstieg« begonnen. Dabei sei das Tier »Hand für Hand« nach oben gereicht worden. Der Hund habe dabei kooperiert, schreibt Haley weiter.

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Nach Angaben der »Washington Post« ist Hündin Abby mittlerweile zurück bei seinen Besitzern. Die beiden Retter spekulierten, dass ein Tier sie in die Höhle gejagt haben könnte oder sie vielleicht während einer Sturzflut hineingeschwemmt wurde. Überlebt hatte das Tier, weil es in der Höhle Medienberichten zufolge ein Wasservorkommen gab. Laut »Washington Post« gaben Abbys Besitzer ihr zu Hause »ein Bad sowie eine große Menge Hühnerbrühe«.

swe
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