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Kim Kardashian Mit Punk in die Zukunft

aus DER SPIEGEL 12/2021
Foto: Instagram

• Sie ist Shapewear-Unternehmerin, Jurastudentin und ein auch sonst erstaunlich multiinteressiertes Popkultur-Faszinosum. Nun neigt sich nicht nur ihre Ehe mit Rapstar Kanye West dem Ende zu. Mit der 20. Staffel ihrer Reality-Saga »Keeping Up with the Kardashians«, die in den USA seit 2007 ausgestrahlt wird, kommt auch dieses Spektakel um die Kardashian-Jenner-Familie zu einem Schlusspunkt. Der »Vogue« berichtete Kim Kardashian, 40, von dem Moment, in dem sie beim finalen Dreh die Rührung packte: Als man ihr das Ansteckmikro aus ihrer ersten Staffel überreichte. »Es hatte noch den Aufkleber mit meinem Namen, markiert mit einer ganz gewöhnlichen Etikettiermaschine«, so Kardashian, »wirklich etwas Besonderes.« Heute sei sie selbstsicherer als früher, zudem habe sie in den vergangenen Jahren ein ganz neues Verständnis für die Philosophie des Punk entdeckt. Sie habe erkannt, dass Punk die Einstellung sei, »einfach einen Scheiß drauf zu geben«, was andere denken – und einfach so zu leben, wie man es für richtig hält. So wolle sie idealerweise ihre Mitmenschen inspirieren, ebenfalls einen eigenen Weg zu suchen. Besonders für eine Sache wolle sie sich einsetzen, sobald sie in zwei Jahren ihr Juraexamen abgelegt habe: »Die Abschaffung der Todesstrafe steht ganz oben auf meiner Liste.«

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