Unwetter in den Alpen Blitz verletzt 16 Bundeswehrsoldaten

Rund hundert Bundeswehrsoldaten absolvierten in den bayerischen Alpen ein Biwak, als ein Gewitter aufzog. Bei einem Blitzeinschlag sind 16 Rekruten teils schwer verletzt worden.

Edelweiß-Kaserne in Mittenwald: Blitz trifft Biwak
REUTERS

Edelweiß-Kaserne in Mittenwald: Blitz trifft Biwak


In Mittenwald bei Garmisch-Partenkirchen ist ein Blitz in einem Biwak der Bundeswehr eingeschlagen. Dabei sind insgesamt 16 Soldaten teils schwer verletzt worden.

Die Soldaten absolvierten im Rahmen ihrer Grundausbildung ein provisorisches Nachtlager im Freien, als ein Gewitter über die Region zog und der Blitz einschlug.

Drei Verletzte wurden unmittelbar nach dem Ereignis mit Rettungsfahrzeugen in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Die weiteren Verletzten wurden oberhalb der Gröblalm erstversorgt. Insgesamt 17 Rettungsfahrzeuge aus dem Landkreis und dem benachbarten Österreich trafen ein, ebenso zwei Rettungshubschrauber.

Insgesamt befanden sich auf dem Übungsplatz auf dem Hohen Brendten, einer knapp 1200 Meter hohen bewaldeten Anhöhe nahe Mittenwald, rund hundert Rekruten. Nach dem Unglück brach die Bundeswehr die Übung in den Alpen ab.

In Südtirol wurde am Mittwoch ein Wanderer aus Düsseldorf durch einen Blitzeinschlag getötet. Der 34-Jährige war an der Rotwandspitze in den Dolomiten unterwegs gewesen, als ein Gewitter aufzog. In Südtirol waren nach einer langen Hitzeperiode Unwetter erwartet worden.

syd/dpa



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