Mord im Kinderzimmer Hohe Belohnung ausgesetzt

Der Mord an der zwölfjährigen Vanessa in Gersthofen bei Augsburg gibt den Behörden Rätsel auf: Wie der Täter ins Elternhaus des Mädchens gelangen konnte, ist noch immer unklar. Nun wurde eine Belohnung von insgesamt 35.000 Euro ausgesetzt.


Gersthofen - Inzwischen wurde bekannt, dass das Messer, mit dem das Kind in der Nacht zum Faschingsdienstag in seinem Kinderzimmer erstochen worden war, vermutlich ein Küchenmesser war. In der Nähe des Elternhauses war das blutverschmierte Messer gefunden worden, inzwischen gehen die Behörden davon aus, dass es sich dabei um die Tatwaffe handelt. Die kriminaltechnischen Untersuchungen seien nahezu abgeschlossen, das Ergebnis der DNS-Analyse stehe jedoch noch aus.

Die Polizei hofft, über das Messer mit einer 16 Zentimeter langen Klinge Hinweise auf den Täter zu bekommen. Gleichzeitig gaben die Ermittler bekannt, dass eine Belohnung von 35.000 Euro zur Aufklärung der Bluttat ausgesetzt wurden.

Die Eltern hatten ihre Tochter blutüberströmt in ihrem Kinderzimmer gefunden, als sie in der Nacht von einem Rosenmontagsball nach Hause gekommen waren. Am Montag soll die Realschülerin in Gersthofen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in aller Stille beigesetzt werden.



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