Sachsen Sieben Menschen bei Unfall mit Kutsche verletzt - ein Pferd getötet

In Sachsen sind bei einem Kutschenunfall mehrere Menschen verletzt worden. Aus tierethischen Gründen musste das Pferd getötet werden. Wenige Tage zuvor hatten sich ähnliche Unfälle ereignet.

Bei einem Unfall mit einer Kutsche sind sieben Menschen in Sachsen verletzt worden. Der Zweispänner kippte in Mülsen bei Zwickau um, als die Pferde der mit insgesamt zehn Personen besetzen Kutsche durchgingen, wie die Polizei mitteilte.

Zwei der Unfallopfer wurden im Krankenhaus behandelt. Ein Pferd wurde so schwer verletzt, dass es laut Polizei aus tierethischen Gründen von einem Jagdpächter getötet wurde.

Es ist nicht der erste Unfall dieser Art: Erst am Donnerstag ereignete sich in der Lüneburger Heide ein Kutschenunfall mit 18 Senioren. Eine 79-Jährige erlitt schwere Verletzungen.

Einen Tag zuvor waren bei einem Kutschenunfall im wenige Kilometer entfernten Egestorf 13 Senioren verletzt worden, vier davon schwer. Auch dort war ein Ausflugsgespann auf einer abschüssigen Straße außer Kontrolle geraten und dann umgestürzt.

Ursache für diesen Unfall war nach Polizeiangaben ein gerissenes Bremsseil. Die 51 Jahre alte Kutschenführerin hatte noch versucht, das Gefährt auf einen Seitenstreifen zu lenken, um es dadurch abzubremsen.

bam/dpa