Amoklauf von München Spezialkräfte waren nicht einsetzbar - Hubschrauber fehlte

Der Hubschrauber-Mangel bei der Bundespolizei hat nach Informationen des SPIEGEL zu einer bedenklichen Panne geführt: Während des Amoklaufs von München konnten angeforderte Spezialeinheiten nicht nach Bayern geflogen werden.
Spezialeinheit der Bundespolizei (bei einer Übung)

Spezialeinheit der Bundespolizei (bei einer Übung)

Foto: Wolfgang Kumm/ dpa

Während des Amoklaufs von München konnten Spezialeinheiten der Bundespolizei nicht nach Bayern verlegt werden. Nach SPIEGEL-Informationen sollten die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten Plus, nach den Anschlägen von Paris eigens für Terrorlagen ausgebildet, aus Blumberg bei Berlin und St. Augustin bei Bonn zu Hilfe kommen. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Die neue Ausgabe finden Sie hier.)

Ein Transport scheiterte daran, dass die Hubschrauber für die GSG 9 im Einsatz waren. Die war auch nach München geschickt worden und musste zunächst am Franz-Josef-Strauß-Flughafen landen, wo ein ehemaliger Lufthansa-Beschäftigter eine Vorgesetzte als Geisel genommen hatte.

Der Bundespolizei fehlen Lufttransportkapazitäten, seit 2013 zwei Hubschrauber kollidiert und abgestürzt sind. Sie wurden entgegen der Bitte der Bundespolizei nicht ersetzt.

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