Nach fünf Tagen Sohn findet verletzten Vater an Berghang im Allgäu

Mit Hubschraubern und Hunden suchte die Bergwacht im Allgäu nach einem vermissten Wanderer - vergeblich. Erst nach fünf Tagen fand sein Sohn den 55-Jährigen schwerverletzt an einem Hang des Höfats.


Oberstdorf - Fünf Tage lang lag ein 55-jähriger Bergwanderer schwerverletzt an einem Hang der Allgäuer Alpen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde der Mann am Mittwoch von seinem Sohn und einem Beamten der Alpinen Einsatzgruppe in steilem Gelände nahe der Dietersbacher Alp entdeckt. Er war bei Bewusstsein und wurde in ein Krankenhaus geflogen.

"Es grenzt an ein kleines Wunder, was sich gestern Abend in den Allgäuer Alpen bei uns im Bereich des Höfats abgespielt hat", sagte Polizeihauptkommissar Friedrich Hummel. Hubschrauber, Hundeführer und die Bergwacht hatten das Gebiet erfolglos durchkämmt. Der Sohn erspähte seinen Vater, als er mit einem Geländewagen die Gegend absuchte.

hut/dpa/dapd



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