Nach Johann Westhausers Rettung Eingang zu Riesending-Höhle verschlossen

Die Riesending-Schachthöhle soll für Ungeübte und Abenteuerlustige nicht zur Falle werden: Ein Stahlgitter blockiert nun den Eingang. Dem aus der Höhle geretteten Forscher Johann Westhauser geht es seinen Ärzten zufolge gut.

Eingang der Riesending-Schachthöhle: Inzwischen mit massivem Gitter versehen
DPA

Eingang der Riesending-Schachthöhle: Inzwischen mit massivem Gitter versehen


Murnau - Ein Stahlgitter versperrt den Zugang zur Riesending-Schachthöhle. Die Arbeiten an der Sperre seien abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Bayerischen Staatsforsten. Das Gitter wurde angebracht, weil die Behörden befürchteten, Ungeübte könnten aus Neugier in die Höhle einsteigen und sich damit in Gefahr bringen.

In der vergangenen Woche war der Forscher Johann Westhauser in einer beispiellosen Aktion aus der Höhle gerettet worden. Am Pfingstsonntag hatte er rund tausend Meter unter dem Eingang durch Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Erst nach 274 Stunden kam er wieder an die Oberfläche. An der Rettungsaktion für den 52-Jährigen waren Hunderte Helfer aus mehreren Ländern beteiligt.

Westhauser wurde ins Krankenhaus gebracht und kam auf die Intensivstation. Diese hat er inzwischen wieder verlassen. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte das Unfallkrankenhaus in Murnau mit. Wie lange er noch im Krankenhaus bleiben muss, ist unklar.

SPIEGEL ONLINE

ulz/dpa

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